Salute

Unsere Medizin von morgen: Der Patient im Zentrum

8 Settembre 2013

Unsere Medizin von morgen: Der Patient im Zentrum

Unsere Medizin von morgen

Bei der Medizin von morgen wird die Behandlung mehr und mehr als Gesamtkomplex gesehen.

In der Zukunft werden wir vermehrt Epidemien begegnen. Und dennoch leben wir länger. Wie sieht die Medizin der Zukunft aus? Worauf muss die Gesundheitsversorgung ausgerichtet sein? Schon heute werden immer häufiger Bakterien resistent gegen ein oder mehrere Antibiotika. Beunruhigend ist, dass Bakterien, wie zum Beispiel Streptokokken, lernfähig sind. Eine einmal entwickelte Resistenz geht nicht mehr verloren.
 
Kein Grund zur Panik: Wir Menschen werden älter.

Angesichts dieser Bedrohungen ist es beruhigend zu wissen, dass unsere Lebenserwartung dennoch ansteigen wird. Die Fortschritte in der Diagnostik und in der Medizin der Zukunft werden uns länger leben lassen. Sensoren, die in Zahnbürsten, Armbanduhren oder Kleidung integriert werden, sollen täglich unsere Messwerte überprüfen und uns gegebenenfalls zum Arztbesuch auffordern können.

Die Kehrseite dieser Entwicklung lässt sich schon heute in den Industrienationen beobachten. Übergewicht, Diabetes, Erkrankungen des Bewegungsapparates, Demenz und vor allen Dingen Krebs werden weltweit zunehmen, da mehr Menschen die für diese Krankheiten kritischen Altersgruppen erreichen. Für die Medizin der Zukunft sind Zivilisationskrankheiten also eine weitere große Herausforderung.

Vielleicht werden wir alle schon in naher Zukunft die Information über unser persönliches Erbgut auf einem Chip mit uns tragen. Da unser Genom auch Hinweise auf mögliche zukünftige Krankheiten enthält, sind diese Daten brisant. Werden Unternehmen, Versicherungen oder Arbeitgeber Zugriff auf diesen Chip erhalten?
Spannende Fragen für die Welt von Morgen.

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