Schubert-Oktett in Meran und Bozen: Zwei Konzerttermine Anfang November

Das Oktett in F-Dur (D 803) von Franz Schubert steht diese Woche in Meran und Bozen auf dem Programm. Acht Musikerinnen und Musiker interpretieren das 1824 entstandene Kammermusikwerk. Der Eintritt zu beiden Konzerten ist frei.

Ein Werk der Kammermusikliteratur des 19. Jahrhunderts steht Anfang November bei zwei Konzertterminen in Meran und Bozen im Mittelpunkt: das Oktett in F-Dur (D 803) von Franz Schubert.

Schubert komponierte das Stück im Jahr 1824 für eine ungewöhnliche Besetzung aus Klarinette, Fagott, Horn und einem Streichquintett. Die Kombination der acht Instrumente ermöglicht ein breites Klangspektrum: Neben kammermusikalisch-intimen Passagen finden sich Abschnitte mit nahezu symphonischem Charakter. Tänzerische Elemente und liedhafte Melodien prägen den musikalischen Verlauf.

Das Werk wird von einem achtköpfigen Ensemble interpretiert. Es spielen Mona Fliri und Florian Moser (Violine), Jonathan Ponet (Viola), Julien Chappot (Violoncello), Micha Kogan (Kontrabass), Aljaž Beguš (Klarinette), Petra Seidl (Fagott) und David Fliri (Horn).

Die Aufführungen finden an zwei unterschiedlichen Veranstaltungsorten statt. Das erste Konzert ist für Mittwoch, 4. November 2026, um 18 Uhr in der Musikschule Meran angesetzt. Am Donnerstag, 5. November, folgt um 20 Uhr ein weiterer Termin auf Schloss Maretsch in Bozen.

Für beide Veranstaltungen ist der Eintritt frei. Das Konzert richtet sich an alle Interessierten, die Schuberts Kammermusikwerk in der Besetzung erleben möchten, für die es ursprünglich geschrieben wurde.