Martell/Latsch – Mit einem rundum positiven Fazit blicken die Touristiker im Vinschgau auf die diesjährige Tour of the Alps zurück. Das internationale Radevent hat einmal mehr gezeigt, welches Potenzial die Region als Bühne für hochkarätigen Radsport und als attraktive Destination für Gäste besitzt.
Im gesamten Vinschgau konnten im Zuge der Veranstaltung rund 600 Nächtigungen verzeichnet werden – ein spürbarer wirtschaftlicher Impuls für die Region. Darüber hinaus sorgten Direktübertragungen auf verschiedenen Fernsehsendern für eine beachtliche mediale Reichweite. Die eindrucksvollen Bilder vom Reschensee über die blühenden Apfelgärten bis hin zu den Etappenorten gingen weit über die Landesgrenzen hinaus und rückten den Vinschgau ins internationale Rampenlicht.
„Imposante Landschaftsaufnahmen, das ideale Frühlingswetter sowie perfekt organisierte Etappen haben den Vinschgau von seiner besten Seite gezeigt“, resümiert Roland Gluderer, Obmann der HGV-Ortsgruppe Martell. Besonders hervorgehoben wurden die Zielankunft im Freizeitzentrum Trattla in Martell, der Start in Latsch sowie ein Presseevent auf Schloss Goldrain mit rund 60 Medienvertreterinnen und -vertretern.
Die Veranstaltung unterstreicht einmal mehr die wachsende Bedeutung des Vinschgaus als Raddestination. Neben dem beliebten Radweg entlang der Etsch gewinnen auch die Seitentäler zunehmend an Aufmerksamkeit. Gerade das Martelltal sieht sich in seiner Positionierung gestärkt und hofft auf eine baldige Realisierung der geplanten Radverbindung, um das Angebot weiter auszubauen.
Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Beteiligten, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Die HGV-Ortsgruppen Martell und Latsch würdigen stellvertretend das Engagement von Bürgermeister Georg Altstätter, Gerald Burger, dem Tourismusverein Latsch-Martelltal sowie den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern.
Mit der erfolgreichen Austragung der Etappen im Vinschgau setzt die Region ein klares Zeichen: Der Radsport ist nicht nur ein touristischer Wachstumstreiber, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der regionalen Identität und Zukunftsstrategie.
Im Bild: Roland Gluderer