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Bergregionen in Hotrec gestärkt

19 Ottobre 2022

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Bergregionen in Hotrec gestärkt

Bozen/Stockholm – Bei der 85. Generalversammlung des Europäischen Dachverbandes der Hotels, Restaurants und Cafes, Hotrec, mahnten die führenden Vertreter der europäischen Hotellerie- und Gastronomieverbände, der Stärkung der Gastronomie und der Tourismusbranche nach zwei pandemiegeschädigten Jahren Vorrang einzuräumen. Insbesondere soll dabei das Augenmerk auf die Bedürfnisse der kleinen und mittleren Unternehmen in der Gastronomie und der Beherbergung gelegt werden. In diesem Zusammenhang verwies Manfred Pinzger, Vizepräsident von Federalberghi und Confcommercio und Präsident des HGV, auch auf die zentrale Rolle des Gastgewerbes und des Tourismus in den alpinen Bergregionen. Bei der Neuwahl der Hotrec-Gremien ist es wiederum gelungen, dass die Bergregionen weiterhin im Hotrec-Exekutivkomitee präsent sind. Auf Vorschlag von Federalberghi-Vizepräsident Manfred Pinzger ist für die italienischen Bergregionen der Aostaner Hotelier Alessandro Cavaliere in das Exekutivkomitee gewählt worden. Österreich ist mit Maria Schreiner, Geschäftsführerin der Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband Hotellerie, im obersten Führungsgremium der Hotrec vertreten. „Somit sind weiterhin beide wichtigen alpinen Tourismusländer im Exekutivkomitee präsent und werden dort die Anliegen der Bergregionen einbringen“, unterstreicht HGV-Präsident Manfred Pinzger. Wichtige Themen waren auch die explodierenden Energiekosten, die Bewältigung des Arbeitskräftemangels, die Nachhaltigkeit, der digitale Wandel sowie die Kurzzeitvermietungen, welche den gewerblichen Betrieben immer mehr zu schaffen machen.
In der Hotrec sind 47 nationale Verbände aus 36 Ländern zusammengeschlossen, die mehr als zwei Millionen gastgewerbliche Unternehmen mit rund 12 Millionen Beschäftigten vertreten.

Im Bild von links: HGV-Präsident Manfred Pinzger, Susanne Kraus-Winkler, Staatssekretärin für Tourismus in der österreichischen Bundesregierung, Maria Schreiner und Alessandro Cavaliere