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OBSTANBAU HEUTE – IP, BIO oder LOW-INPUT?

6 Marzo 2017

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OBSTANBAU HEUTE – IP, BIO oder LOW-INPUT?

Am 30. März stellt der Agrarwissenschaftler Lucius Tamm in Schlanders die Ergebnisse jahrzehntelanger Forschungen an Obstkulturen vor. Und vergleicht integrierten, biologischen sowie Low-Input Obstanbau.

Weltweit ist der Systemvergleich des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FIBL/CH), in welchem die Methoden der Integrierten Produktion als auch des High-Input-Bio-Apfelanbaus mit denjenigen des Low-Input Apfelanbaus ohne Pestizide verglichen werden, der erste und einzige dieser Art. Der vor 10 Jahren angelegte Versuch testet auch, wie mit den Verfahren einer Systemstabilisierung und einer Systemstablisierung plus Biocontrol optimale Bedingungen für Obstanlagen herzustellen sind. Und wie – im Fall des Low-Input-Apfelanbaus – der Verzicht auf Pestizide, gekoppelt mit idealer Standortwahl, resistenten Sorten, ökologischen Elementen zur Förderung von Nützlingen und dem zusätzlichen Nutzen von Biocontrol-Methoden sichere und gleichzeitig umweltschonende Ernten möglich sind.

Lucius Tamm, Leiter des Departements für Nutzpflanzenwissenschaften des FiBL, geht in seinem Vortrag nicht nur auf die wissenschaftliche Prüfung der Mischung aus systemstabilisierenden Maßnahmen und Einsatz von Biocontrol ein, wie beispielsweise Marienkäfer gegen Blattläuse oder Bacillus subtilis gegen Feuerbrand, sondern zeigt auch auf, wo diese Kombination der beiden Elemente nicht ausreicht.

Für die Organisatoren ist der Vortrag, der anschließend ausreichend Zeit für Fragen lassen und von Markus Lobis moderiert wird, eine ideale Ausgangsbasis. Wissenschaftlich fundiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung hinsichtlich der neuesten Ergebnisse im Apfelanbau bildet die Veranstaltung die Grundlagen für eine sachliche Diskussion. Steigende Wünsche der Konsumenten nach pestizidfrei produzierten Produkten sind ein weiterer Aspekt, warum diese Versuche in die Wege geleitet wurden. Die Ziele des Departments für Nutzpflanzenwissenschaften sind unter anderen das Sicherstellen von Produktivität und Qualität im biologischen Pflanzenanbau, das Sicherstellen der Sortenvielfalt von Kulturpflanzen, die gezielte Förderung der Artenvielfalt zur Reduktion von Schadorganismen, aber auch das Beurteilen von Betriebsmitteln und Techniken für die biologische Landwirtschaft. Eine enge Zusammenarbeit mit Landwirten, Verarbeitungsbetrieben und dem Handel bilden eine wichtige Grundlage für die Entwicklung und Praxiseinführung von neuen Technologien, so das Departement des FiBL. Die Veranstaltung findet am 30. März ab 20 Uhr im Kulturhaus Karl-Schönherr in Schlanders statt.

Foto/FiBL Hoffest Apfelsorten        

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