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Anne Frank „Ich will fortleben, auch nach meinem Tod“

12 Giugno 2016

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Anne Frank „Ich will fortleben, auch nach meinem Tod“

von Claudia von Dzerzawa

„Wir leben alle mit dem Ziel glücklich zu werden, wir leben alle verschieden und doch gleich.“ (Anne Frank) – Am 12. Juni 2016 wäre Anne Frank 87 Jahre alt geworden. Sie starb jedoch als 15 jährige Jugendliche im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Durch ihr Tagebuch, das sie uns hinterlassen hat, blieb und bleibt sie unvergessen und als Mensch für uns erkennbar.
Am 12. Juni 1942 wird Anne Frank dreizehn. Das rot karierte Tagebuch, das sie von ihren Eltern bekommt, ist ihr schönstes Geschenk. Noch am selben Tag schreibt sie hinein: „Ich werde, hoffe ich, dir alles anvertrauen können, wie ich es noch bei niemandem gekonnt habe, und ich hoffe, du wirst mir eine große Stütze sein.”
Nur wenige Wochen nach Annes dreizehnten Geburtstag, am 6. Juli 1942, muss die Familie Frank untertauchen. Anne, ihre Schwester Margot und ihre Eltern verstecken sich im Hinterhaus von Otto Franks Firmengebäude an der Prinsengracht. Ihr Tagebuch packt Anne als erstes ein. Das Tagebuch wird zu ihrer besten Freundin, und das für mehr als zwei Jahre.
Wer hat Anne Frank verraten?
Ein Denunziant hat den deutschen Sicherheitsdienst auf die versteckten Juden im Hinterhaus der Prinsengracht 263 in Amsterdam aufmerksam gemacht. Es gibt Verdächtige, aber keine Beweise. Wann der verhängnisvolle Anruf bei der Außenstelle des deutschen Sicherheitsdienstes in Amsterdam eingegangen ist, weiß niemand genau. Man vermutet am Morgen des 4. August 1944. Die Deutschen haben jedenfalls reagiert, offenbar schnell reagiert. Gegen zehn Uhr am Vormittag besagten Tages hält vor dem Haus Prinsengracht 263 ein Auto, ein SS-Offizier und drei niederländische Polizisten springen heraus und gehen ins Haus.
Drei Hauptverdächtige, aber keine stichhaltigen Beweise gegen sie. So stellt sich bis heute die Lage dar. Auch einige Nebenverdächtige sind in der langen Auseinandersetzung über Annes Verräter genannt worden: der Nachtwächter Martin Sleegers etwa, der im April 1944 einen Einbruch in das Haus Prinsengracht entdeckt hatte, oder ein Amsterdamer Jude. 2003 untersuchte das Niederländische Institut für Kriegsdokumentation noch einmal den Fall.
Sein Fazit lautete: „Wir müssen leider an dem festhalten, was wir bereits 1986 feststellten: ,Der genaue Hergang der Tat lässt sich nicht mehr rekonstruieren.‘“ Vielleicht war die Entdeckung auch reiner Zufall. Vielleicht waren die Bewohner des Hinterhauses nur unvorsichtig gewesen, und ein Passant oder ein Nachbar hatte der deutschen Stelle etwas Verdächtiges gemeldet. Der Judaslohn hätte in diesem Fall 7,50 Gulden, also knapp 40 Euro betragen. So hoch war damals das von den Deutschen ausgesetzte Kopfgeld auf versteckte Juden.

Quelle: https://claudia2902.wordpress.com/2016/06/12/anne-frank-ich-will-fortleben-auch-nach-meinem-tod/

 

 

 

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