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EDOARDO RASPELLI AM 24. APRIL BEIM „FESTIVAL DELLE RESISTENZE“ AUF DEM MATTEOTTI-PLATZ

29 Marzo 2016

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EDOARDO RASPELLI AM 24. APRIL BEIM „FESTIVAL DELLE RESISTENZE“ AUF DEM MATTEOTTI-PLATZ

Der berühmte gastronomische Kritiker wird, gemeinsam mit der Bloggerin Viviana Fornaro, ein Kochduell zwischen Paaren aus Großeltern und Enkelkindern begleiten.

Die Vorbereitungen auf das „Festival delle Resistenze contemporanee“ 2016, das von 23. bis 25. April wie gewohnt im Festzelt auf dem Matteotti-Platz stattfinden wird, sind in vollem Gange. Der erste Ausnahmegast ist Edoardo Raspelli, der berühmte Kritiker der Tageszeitung „La Stampa“ und Moderator des Kultprogramms „Melaverde“.

Es dauert mittlerweile nicht mehr lang bis zur sechsten Ausgabe des „Festival delle Resistenze“, des Kulturprojekts, das vom Assessorat für Kultur der Provinz Bozen und vom Assessorat für Jugendpolitik der Provinz Trient organisiert wird. Das traditionelle Festzelt am Matteotti-Platz wird vom 23. Bis 25. April aufgestellt und Diskussionen, Theatervorführungen, Konzerte und viele andere Initiativen beherbergen. Eine davon ist das abschließende Event des Projekts „Familienrezepte“, das sich Alda Picone – Direktorin der Großmarkthalle Bozen – ausgedacht hat: Ein Projekt aus zwei Treffen (am 1. und am 15. April), bei denen 9 Paare aus Oma/Opa und Enkelkind sich in der Küche treffen – dem Ort, an dem Speisen und Rezepte zum Mittel der kulturellen Übertragung zwischen Generationen werden. Bei der Abschlussveranstaltung auf dem Matteotti-Platz werden die Paare schließlich live das eigene Familienrezept vor einem Ausnahme-„Richter“ auf den Teller zaubern: Edoardo Raspelli. Der Journalist, Schriftsteller und gastronomische Kritiker aus Mailand ist für seine kulinarischen Rezensionen in der Tageszeitung „La Stampa“ und die Moderation von „Melaverde“ bekannt, jenem Programm, das mit seinem 18jährigen Bestehen und seinen über 500 Folgen zu den „widerstandsfähigsten“ Programmen des italienischen Fernsehens gehört.

Herr Raspelli, welchen Bezug haben Sie zu Südtirol?

„Vielleicht wissen nicht alle, dass Südtirol – gemeinsam mit dem Trentino und der Lombardei – zu den Orten gehört, an denen wir die meisten Folgen von „Melaverde“ gedreht haben. Ich habe außerdem eine besondere Vorliebe für Bozen und Umgebung und komme, wann immer ich kann, hierher.“

Wann war Ihr letzter Besuch?

„Vergangenes Weihnachten, während des Christkindlmarkts auf dem Waltherplatz, habe ich an der Buchpräsentation meiner Tochter Simona teilgenommen: Sie ist in Burundi und Palästina freiwillig tätig und ihr Buch heißt „Anche la luna è capovolta“ (deutsch: „Auch der Mond ist verkehrt“). Es handelte sich um die Initiative „Un Natale di libri“ (deutsch: „Bücherweihnacht“) des Journalisten Guido Vigna.“

Wann haben Sie für „La Stampa“ zuletzt ein Südtiroler Restaurant rezensiert?

„Am 30. Juni 2015 – ich erinnere mich daran, weil es mein 36. Hochzeitstag war und ich meine Frau zur Feier des Tages nach Schloss Fragsburg über Meran ausgeführt habe. Die Liebe zu Südtirol ist auf jeden Fall in der DNA meiner Familie, da meine Eltern 1948 ihre Flitterwochen hier verbracht haben.“

Was schätzten Sie an der Südtiroler Önogastronomie am meisten?

„Die Weißweine sind sicherlich die besten Italiens. Aber auch von den Speisen schmeckt mir alles, von den Würsteln über Kaiserschmarren und Knödel – aber nicht in Sauce – bis hin zum Speck.“

Was erwartet das Publikum am 24. April auf dem Matteotti-Platz?

„Die neun Paare des kulinarischen Wettbewerbs werden ihre Rezepte kochen. Dabei werden sie von mir und Viviana Fornaro begleitet, einer jungen, tüchtigen Bloggerin, die sich gerade ihren Weg in die Welt des Freelance-Journalismus bahnt und einen Blog mit Interviews berühmter Persönlichkeiten pflegt. Mit uns wird außerdem die Direktorin der Großmarkthalle Bozen, Alda Picone, sein – eine weitere Person, mit der ich sicherlich sehr gut zusammenarbeiten werde.“

Der Termin der abschließenden Veranstaltung des Projekts „Familienrezepte“ ist am Sonntag, 24. April um 10 Uhr und wird vom „Festival delle Resistenze“ und der Großmarkthalle Bozen organisiert.
Edoardo Raspelli, „Reporter der Gastronomie“, ist auf diesem Gebiet der berühmteste Journalist Italiens: gastronomischer Kritiker der Zeitung „La Stampa“ (in der Tageszeitung von Turin hat er jeden Donnerstag eine Seite, auf der er auf kritische und nicht immer lobende Weise über Gasthäuser und Lebensmittel berichtet). Im TV leitet er das seit achtzehn Jahren laufende Programm „Melaverde“, das sich der Agronom Giacomo Tiraboschi im Jahre 1998 ausgedacht hat und das mittlerweile bei Folge 535 angelangt ist. 

Viviana Fornaro wurde vor 24 Jahren in Magenta (Mailand) geboren. Sie arbeitet als Freelance-Journalistin und hat eine Leidenschaft für Fitness, Kunst, Natur und das Schreiben. Ihr Blog nennt sich „Note in Vista“ und sie beginnt derzeit neue Zusammenarbeiten mit Gossip-Magazinen, eine Welt, die sie vor einiger Zeit mit Interviews bekannter Persönlichkeiten beauftragt hat, wie Emilio Fede, Francesca Cipriani, dem internationalen DJ Sergio Mauri, dem Dark-Sänger Numa Echos, Mauro Borrini, Giulia Calcaterra, Jerry Calà…Ihre Mutter bezeichnet sie als „reißenden Fluss“.

Das Projekt „Familienrezepte“ wird von der „Piattaforma delle Resistenze“ in Zusammenarbeit mit der Großmarkthalle Bozen organisiert und soll den Austausch zwischen Großeltern und Enkelkindern fördern und diesen erlauben, mithilfe eines Rezepts die Geschichte der eigenen Familie und jene des Gebiets, in dem wir leben, besser kennenzulernen.

Der erste Termin wird am 1. April in der Großmarkthalle Bozen in der Schlachthofstraße stattfinden und steht unter dem Motto Das in einem Rezept enthaltene Wissen. Die Teilnehmer werden sich kennenlernen und gemeinsam erfahren, wie viel Wissen und Geschmack in einem Rezept stecken, das man an seine Enkel weitergibt. Auch der zweite Termin am 15. April wird in der Großmarkthalle stattfinden: Um eine Vorspeise vorzubereiten…braucht es eine Geschichte wird dem Erzählen der Rezepte, die jede Gruppe ausgewählt hat, gewidmet sein, um zum Austausch anzuregen, die Erzählung zu fördern und noch viel mehr über die eigene Familie und die eigene Heimat zu erfahren.

Der Abschlusstermin des Projekts wird am 24. April um 10 Uhr im Rahmen des Festival delle Resistenze am Matteotti-Platz stattfinden.

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