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Sven Knoll – „NEIN zur Erhöhung der Mehrwertsteuer!“

24 Aprile 2019

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Sven Knoll – „NEIN zur Erhöhung der Mehrwertsteuer!“

Die Süd-Tiroler Freiheit spricht sich entschieden gegen die von der italienischen Regierung geplante Erhöhung der Mehrwertsteuer aus, da die Familien in Süd-Tirol dadurch jährlich mit bis zu 654 Euro belastet würden und dem Wirtschaftsstandort Süd-Tirol ein enormer Wettbewerbsnachteil und wirtschaftlicher Schaden zugefügt würde. Die Süd-Tiroler Freiheit wird im Landtag einen Antrag einreichen, um eine Erhöhung der Mehrwertsteuer deutlich abzulehnen.
Im aktuellen „DEF“ (Documento di programmazione economica e finanziaria) ist die Erhöhung der Mehrwertsteuer vorgesehen, mit dem Plan, diese auf 24,2 Prozent im Jahr 2019, auf 24,9 Prozent im Jahr 2020, auf 25 Prozent im Jahr 2021 und auf 26,5 Prozent im Jahr 2022 zu erhöhen. Auch der begünstige Steuersatz von derzeit 10 Prozent soll angehoben werden.
Laut Berechnung von Experten würde die Erhöhung der Mehrwertsteuer die Familien im Schnitt mit 538 Euro belasten, für die Provinzen Bozen und Trient wurde sogar eine noch höhere Belastung von 654 Euro errechnet.
Die Erhöhung der Mehrwertsteuer dient einzig und allein dazu, die von der italienischen Regierung großspurig getätigten Wahlversprechen, wie die Quote 100 und die Flat tax, zu finanzieren, die sich Italien angesichts des enormen Schuldenberges eigentlich gar nicht leisten kann. Für politische „Wahlzuckerlen“ darf kein Steuergeld aus Süd-Tirol nach Rom fließen, so der Landtagsabgeordnete Sven Knoll.
Für ein Grenzgebiet wie Süd-Tirol hätte eine Erhöhung der Mehrwertsteuer äußerst negative Auswirkungen, da in Österreich die Mehrwertsteuer nur bei 20 Prozent liegt und in Deutschland gar nur bei 19 Prozent. Ein schmerzlicher Kaufkraftverlust der Bevölkerung, ein Wettbewerbsnachteil für Süd-Tiroler Unternehmen, ein Standortnachteil für den Tourismus und nicht zuletzt eine Abwanderung des Konsumkaufs in die umliegenden Regionen mit geringerer Mehrwertsteuer wären die direkten Folgen, schreibt Sven Knoll in seiner Pressemitteilung.

 

 

 

 

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