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Hungarian Chamber Orchestra und Ramón Ortega am 14. April in Bozen

3 Aprile 2018

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Hungarian Chamber Orchestra und Ramón Ortega am 14. April in Bozen

Am Samstag, 14. April findet im Bozner Konservatorium ein Konzert des Ungarischen Kammerorchesters zusammen mit dem spanischen Oboisten Ramón Ortega statt. 

Das im Oktober 2011 gegründete Ungarische Kammerorchester setzt sich aus den renommiertesten Musikerinnen und Musikern der jungen Generation Ungarns zusammen. Gründer und Mitglied des Orchesters ist Béla Bánfalvi, der u.a. langjähriges Mitglied im international renommierten Bartók Streichquartett war. Der Preisträger des Paganini Wettbewerbs in Moskau und des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel, Kristóf Baráti – er trat beim Konzertverein Bozen mit Beethovensonaten auf –, versteht sich als künstlerischer Leiter des Orchesters. Das Orchester kommt am 14. April zusammen mit dem spanischen Oboisten Ramón Ortega nach Bozen. Ramón Ortega hat 2007 den ARD-Wettbewerb gewonnen. Ein Jahr darauf wurde er zum Solo-Oboist des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter Chefdirigent Mariss Jansons ernannt und arbeitet dort regelmäßig mit weltbekannten Dirigenten wie Riccardo Muti, Herbert Blomstedt, Sir Colin Davis, John Eliot Gardiner, Daniel Barenboim oder Bernhard Haitink zusammen.

Ramón Ortega Quero gilt als einer der spannendsten Musiker seiner Generation und in seinem Fach zu den weltweit gefragtesten Instrumentalisten.
Am Konservatorium seiner Heimatstadt Granada erhielt Ramón Ortega Quero schon früh seine Ausbildung bei Miguel Quirós. Als Zwölfjähriger wurde er ins Andalusische Jugendorchester aufgenommen. Eine wichtige Hürde nahm der Oboist im Jahr 2003, als ihn der Dirigent Daniel Barenboim ins „West-Eastern Divan Orchestra“ aufnahm.
Internationale Aufmerksamkeit als Solist erreichte der junge Spanier erstmals, als er im September 2007 zum Ersten Preisträger beim ARD-Wettbewerb in München ausgerufen wurde. Im Frühjahr 2008 wurde er zum Solo-Oboist des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Chefdirigent Mariss Jansons ernannt und arbeitet dort seitdem regelmäßig mit weltbekannten Dirigenten wie Riccardo Muti, Herbert Blomstedt, Sir Colin Davis, John Eliot Gardiner, Daniel Barenboim oder Bernhard Haitink zusammen.
Ramón Ortega Quero ist auf den wichtigsten Bühnen Europas zu Gast. So konzertierte er in den vergangenen Spielzeiten bei zahlreichen, namhaften Orchestern, darunter das Konzerthausorchester Berlin, das MDR Sinfonieorchester Leipzig, die NDR Radiophilharmonie Hannover, das Sinfonieorchester Basel, das Zürcher Kammerorchester, das Wiener Kammerorchester, das Münchner Kammerorchester, die Kammerakademie Potsdam und dem São Paulo Symphony. Mit verschiedenen Kammermusikpartnern (darunter Elena Bashkirova, Kit Armstrong, Mitsuko Uchida, Herbert Schuch und Sebastian Manz) war er in den Konzertsälen von Wien, Salzburg, Baden-Baden, Düsseldorf, Frankfurt, Berlin, Hannover, Valencia, Köln, Vancouver und auf den internationalen Festivals in Gstaad, Jerusalem, den Londoner Proms, dem Lucerne Festival, dem Heidelberger Frühling, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern – bei denen ihm in 2013 der Publikumspreis verliehen wurde -, dem Mozartfest Würzburg und dem Rheingau Musik Festival zu hören. Zu seinen weiteren Partnern gehören unter anderem Janine Jansen, Guy Braunstein und Tabea Zimmermann. Im April 2015 spielte Ramón Ortega Quero die Uraufführung des ihm gewidmeten Oboenkonzerts „Legacy“ des Spaniers Oscar Navarro.
In der Saison 2015/16 gab der junge Oboist unter anderem sein Debüt in der New York Carnegie Hall, in 2016/2017 spielte Ramón Ortega Quero mit dem Konzerthausorchester Berlin unter Ivan Fischer, gemeinsam mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Robin Ticciati in Edinburgh und Glasgow sowie mit dem Münchner Kammerorchester und der Kammerakademie Potsdam. Ebenso war er gemeinsam mit dem Taiwan National Symphony Orchestra und der Hong Kong Sinfonietta zu hören.
Die Saison 2017/18 führt ihn unter anderem zu mehreren Konzerten nach Spanien, gemeinsam mit dem Orquestra de Extremadura und dem Orquestra de Castilla y León, nach Finnland sowie auf eine Tournee mit der Philharmonie Zuidnederland durch die Niederlande. Mit dem Bläserquintett variation5, mit dem er im Juni 2017 sein aktuelles, gleichnamiges Album veröffentlichte, wird er im Frühjahr 2018 erneut auf Tournee gehen. Ebenso ist er für zwei Konzerte beim Bachorchester Leipzig zu Gast.
In der Saison 2010/11 wurde er durch die „European Concert Hall Organisation“, zum „Rising Star“ ernannt, welche ihn in die großen Konzertsäle Europas (Brüssel, Luxemburg, Wien, Salzburg, Hamburg, Amsterdam und andere) führte und wo er von Publikum und Presse allerorts begeistert empfangen wurde. Bereits für seine Debüt-CD „Shadows“ (SOLO MUSICA) wurde er 2011 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, 2012 erhielt Ramón Ortega Quero erneut den ECHO Klassik, gemeinsam mit seinen Kollegen Sebastian Manz, Marc Trenel, David Alonso und Herbert Schuch für die Kammermusikeinspielung des Jahres. Weitere Aufnahmen mit sind bei GENUIN gemeinsam mit der Kammerakademie Potsdam sowie der Pianistin Kateryna Titova erschienen. Bei EDEL wurde 2015 „Bach: New Oboe Sonatas“ veröffentlicht, seine aktuelle CD „variation5“ mit dem gleichnamigen Bläserquintett ist im Sommer 2017 ebenfalls bei EDEL erschienen.
Ramón Ortega Quero ist „Fellowship“ Preisträger des Borletti-Buitoni Trust in London.

Auf dem Programm stehen Oboenkonzerte von Alessandro Marcello und W.A. Mozart, Divertimento von Bartók, die Sinfonie in Es-Dur Nr. 43 von Joseph Haydn und ein zeitgenössisches Werk („Hungarian Fantasy“) von Zoltán Bánfalvi, welches er im Jahr 2014 für das Ungarische Kammerorchester komponierte.

Samstag, 14. April – 18 Uhr – Konservatorium von Bozen
Eintritt: € 30
Ermäßigt < 26 Jahre: € 10
4Family (Begleitpersonen – max. 2 – von Jugendlichen unter 20 Jahren): € 15

Im Bild: Ramón Ortega Quero/c-Steven Haberland 

 

 

 

 

 

 

 

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