Junge Süd-Tiroler Freiheit trifft Junge NEOS

Die Vertreter der Jungen Süd-Tiroler Freiheit, Benjamin Pixner, Hannes Innerhofer, Peter Gruber und Christoph Mitterhofer trafen mit Vertretern der Jungen NEOS in Innsbruck zusammen. Die Junge Süd-Tiroler Freiheit führt seit längerem Gespräche mit politischen Jugendorganisationen der verschiedensten Parteien in Nord- und Osttirol, um diese für einen politischen Austausch zu gewinnen. Bildung, Europa, Selbstbestimmung, Doppelpass und Schutzmacht Österreich standen im Mittelpunkt.

Bereits im letzten Jahr fand jeweils ein Treffen mit dem (RFJ) Ring Freiheitlicher Jugend Tirol, der (JVP) Jungen Volkspartei Tirol und der (SJ) Sozialistischen Jugend statt.

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit traf sich diesmal u.a. mit dem Vorsitzenden der JUNOS, Johannes Tilg und Andreas Bitschnau. Ziel des Gesprächs war, die politischen Standpunkte der JUNOS über Südtirol kennen zu lernen. Nach dem freundlichen Empfang der Gastgeber stellten sich die beiden Organisationen vor, um sich ein Gesamtbild der jeweiligen politischen Arbeit zu machen. Eines verbindet die politischen Gruppierungen von Anfang an und zwar die noch sehr junge Gründungsvergangenheit, so die Junge Süd-Tiroler Freiheit in ihrer Aussendung.

Bis zum Schluss fand man gar einige gemeinsame Nenner, wie z.B. in der Bildung, vom Maturasystem und der Berufslehre bis hin zum Studium. Bezüglich Doppelpass für die Süd-Tiroler haben die JUNOS Tirol keine Position, es sollte jedoch eine gewisse Entwicklung stattfinden, bis hin zur einheitlichen Europäischen Staatsbürgerschaft. „Dies würde der erste Schritt zu einem Europa der vereinigten Staaten sein und dadurch würde der Regionalismus, in unserem Interesse, besonders an Wert gewinnen,“ so die Jugendvertreter der NEOS. Dass die derzeitige Europaregion Tirol nur eine leere Worthülse sei und dieser mehr Substanz verliehen werden müsse, waren sich alle Anwesende einig.

Die Jungen NEOS fordern in erster Linie eine europaweite Abstimmung, um ihrem Ideal des Vereinigten Europa näher zu kommen. Die Junge STF bevorzugt vorerst eine Abstimmung im eigenen Land, um sich endlich vom zentralistischen Staat Italien zu verabschieden. Verknüpfungen fanden die beiden Organisationen bei den Menschenrechten und der Demokratie, denn das Selbstbestimmungsrecht sei Garant für Frieden und Freiheit, so die Jugendvertreter.

Die Junge Süd-Tiroler Freiheit kündigt in ihrer Aussendung weitere Treffen mit verschiedenen politischen Jugendorganisationen an. „In naher Zukunft wird es uns auch in die Schweiz ziehen,“ so Landesjugendsprecher, Benjamin Pixner.

Im Bild v.l.n.r. : Benjamin Pixner, Andreas Bitschnau, Johannes Tilg, Peter Gruber, Christoph Mitterhofer und Hannes Innerhofer.

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