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Gedenkstätte Geschwister Scholl- Offener Brief an den Bürgermeister von Bozen

7 Maggio 2017

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Gedenkstätte Geschwister Scholl- Offener Brief an den Bürgermeister von Bozen

SHB fragt bei Bürgermeister Caramaschi wegen Gedenkstätte nach

In einem offenen Brief an Bürgermeister Caramaschi ersucht der Südtiroler Heimatbund (SHB) um Nachricht über die eingeleiteten Schritte für die Errichtung einer Gedenktafel für die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ auf dem Geschwister-Scholl-Platz in Bozen. Mit Verweis auf den Geburtstag von Sophie Scholl am 9. Mai möchte der Heimatbund den Bürgermeister an seine eigenen Worte erinnern. Bekanntlich hatte sich Bürgermeister Caramaschi wegen des Fehlens einer Gedenktafel öffentlich geschämt, so Obmann Roland Lang. 

Der Südtiroler Heimatbund erklärt sich außerdem bereit, die bei den Gedenkfeiern am 22. Februar aufgestellte Tafel bis zur Errichtung eines Erinnerungszeichens kostenlos auf dem Geschwister-Scholl-Platz an der Kreuzung Romstraße- Trieststraße aufzustellen.

Der Text der Tafel:

 „“Die Geschwister Hans und Sophie Scholl haben in der Zeit der NS- Herrschaft die Unmenschlichkeit der nazifaschistischen Ideologie entlarvt. Sie wurden dafür am 22. Februar 1943 gemeinsam mit Christoph Probst hingerichtet. Auch andere Mitglieder der Widerstandsgruppe “Weiße Rose” bezahlten den gewaltlosen Widerstand mit dem Leben. Ihr Schicksal sei für immer eine Mahnung.

I fratelli Hans e Sophie Scholl hanno smascherato, ai tempi del regime nazista, il carattere disumano della ideologia nazifascista. Furono per questo giustiziati il 22 febbraio del 1943 insieme a Christoph Probst. Anche altri membri del gruppo di resistenza “Weiße Rose” (rosa bianca) hanno pagato la resistenza non violenta con la loro vita. Sia il loro destino un monito perenne.”

Der Südtiroler Heimatbund                                           Der Schützenbezirk Bozen

Nur ein Beet mit weißen Rosen, die zurzeit auf der Grünfläche des Platzes blühen, wird den mutigen Taten und dem Opfertod dieser jungen Menschen für ein freies Deutschland viel zu wenig gerecht, schließt Obmann Roland Lang.

 

 

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