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Stadtgemeinde Bozen: sprachlich fehlerhafte Satzung

29 Dicembre 2015

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Stadtgemeinde Bozen: sprachlich fehlerhafte Satzung

Der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas kritisiert die zahlreichen sprachlichen Ungereimtheiten in einem der wichtigsten Dokumente der Landeshauptstadt  

Während der Weihnachtsfeiertage setzte sich Landesparteiobmann Blaas intensiv mit der Satzung der Stadtgemeinde Bozen auseinander. Die Erwartung, ein sachliches und inhaltsweisendes Dokument zu lesen, wurde jäh enttäuscht. Eines der wichtigsten Dokumente der Landeshauptstadt entpuppte sich bald als ein Text voller grammatikalischer und sprachlicher Fehler. „Der neue Gemeinderat von Bozen wird sich umgehend mit der Korrektur der Stadtsatzung auseinandersetzen müssen“, hält der Freiheitliche Landesparteiobmann Blaas fest. 

„Es verwundert doch sehr, wie viele Fehler die Satzung der Stadtgemeinde Bozen enthält“, unterstreicht der Freiheitliche Landesparteiobmann Walter Blaas. „Was jedoch mehr Bedenken hervorruft, ist die Tatsache, dass dieser Missstand bisher noch niemanden aufgefallen ist. Bozen ist nach wie vor die größte deutschsprachige Stadt Südtirols und auch im Gemeinderat waren immer genügend deutschsprachige Räte vertreten. Wahrscheinlich war man in der Vergangenheit zu viel mit dem Erwerb um Posten, der persönlichen Profiliierung und dem Fortsetzen der Stillstandspolitik beschäftigt, sodass die Ungereimtheiten in der Stadtsatzung niemand aufgefallen sind“, stellt der Freiheitliche Landesparteiobmann fest.

„In jedem umfangreichen Text werden sich Fehler finden und jeder wird hierfür sein Verständnis aufbringen“, erörtert der Freiheitliche Landesparteiobmann, „aber die Häufigkeit und Offensichtlichkeit wie in der Satzung der Stadtgemeinde Bozen ist auffällig. Es ist so, als ob sich die gesamten Probleme der Landeshauptstadt auch in der fehlerhaften Stadtsatzung finden würden. Mit einer straffen Ordnung und etwas Genauigkeit wären die vorgefundenen Fehler vermeidbar gewesen.“

Einige Beispiele:

„Intiativen“ statt „Initiativen“;

„Gemeinschaftsintiativen“ statt „Gemeinschaftsinitiativen“;

„Wachtums- und Reifungsprozess“ statt „Wachstums- und Reifungsprozess“;

„Stadträtinnenn“ statt „Stadträtinnen“;

„des Auschusses“ statt „des Ausschusses“;

„Untersützung“ statt „Unterstützung“

„Abstimung“ statt „Abstimmung“;

„Komission“ statt „Kommission“;

„vetritt“ statt „vertritt“;

usw.

„Abgesehen davon, dass diese Gendersatzung mit den vielen Binnen-I sperrig im Lesefluss ist, sind die vielen Fehler ein sprachliches Armutszeugnis für dieses wichtige Stadtdokument“, hält Walter Blaas abschließend fest und fordert eine gründliche Überarbeitung des fehlerhaften Textes.

Verweis: Satzung der Stadtgemeinde Bozen;

http://www.gemeinde.bozen.it/UploadDocs/8024_Statuto_ted_aggiornato_maggio_2015.pdf

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