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Neugestaltung Bahnhofsareal / Die wahre städtebauliche Chance für Bozen

17 Dicembre 2015

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Neugestaltung Bahnhofsareal / Die wahre städtebauliche Chance für Bozen

Die geplante Bebauung des Bahnhofsareals in Bozen ist wieder einen Schritt weiter. Die Ausschreibung zur Projektumsetzung wird derzeit vorbereitet und soll bereits im Frühjahr startklar sein. Dies wurde kürzlich bei einer Aussprache des Landeshauptmannes mit Vertretern der Stadt Bozen und der Eisenbahnen angekündigt.

Schon im Frühjahr soll also die Ausschreibung startklar sein, mit der das Projekt zur Umgestaltung des Bozner Bahnhofsareals umgesetzt wird. Dafür wurde bei diesem Arbeitstreffen die  Termin- und Aufgabenplanung vorgenommen. SVP-Fraktionsvorsitzender Dieter Steger zeigt sich darüber im Rahmen seiner Stellungnahme zum Haushalt sehr erfreut: „Dieses Projekt ist die Grundlage für die zukünftige Entwicklung Bozens und der bedeutendsten urbanistischen Eingriff der kommenden Jahrzehnte. Es bietet die große Chance die Lebensqualität in unserer Stadt weiter zu steigern. Nicht nur weil wir damit endlich ein modernes Mobilitätszentrum im Herzen der Stadt bekommen, sondern auch weil dieses Areal eine große Attraktivität für den Wohnbau biete. Seit 100 Jahren hat es in Bozen keine so großen bebaubare Flächen im Umkreis von 300 Metern des Waltherplatzes gegeben. In den letzten Jahrzehnten konnte Wohnraum großflächig immer nur in der Peripherie der Stadt geschaffen werden. Mit diesem Projekt können hunderte neue Wohnungen in Zentrumsnähe realisiert werden.“

Es wird damit gerechnet, dass sich die Investitionen auf annähernd eine Milliarde Euro belaufen werden, wovon mehr als ein Viertel auf die Verlegung von Infrastruktur entfällt. Das Projekt soll sich zur Gänze selbst tragen, da neben dem neuen Bahnhof und Busbahnhof – der ebenfalls auf dem Gelände des jetzigen Bahnhofsareals entstehen soll – und einem Parkhaus auch der Bau von Wohnraum vorgesehen ist. Steger ist überzeugt, dass dieses Projekt auch finanzierbar ist: „Das Land muss natürlich bei der Anschubfinanzierung, vor allem bei den großen Infrastrukturen helfen, aber bei der Attraktivität der Lage und des gesamten Projektes bin ich zuversichtlich, dass es gelingt finanzkräftige und investitionsfreudige Partner zu finden.“

Zunächst aber gilt es die rechtlichen, finanz- und verwaltungstechnischen Voraussetzungen zu schaffen, um die Projektumsetzung im Frühjahr angehen zu können. Dabei hilft eine erfahrene und kompetente international tätige Beratungsgruppe um die Unternehmen KPMG Advisory und PWC Advisory.

„Die Neugestaltung des Bahnhofsgeländes ist das bedeutendste Bauvorhaben in der Landeshauptstadt seit Jahrzehnten. Es ist eine große städtebauliche Herausforderung, aber gleichzeitig auch eine Riesenchance für die Zukunft der Stadt. Diese gilt es zu nutzen und daher müssen wir hier aufs Gas drücken“, betont Steger.

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