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Freiheitliche: Josefitag gehört zu Südtirol

5 Febbraio 2015

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Freiheitliche: Josefitag gehört zu Südtirol

Freiheitlicher Antrag wurde im Landtag angenommen – Leitner: Rasche Umsetzung

Die Wiedereinführung des „Tages der Republik“ am 2. Juni 2001 ist in Südtirol allgemein auf großes Unverständnis gestoßen. Bekanntlich wurde dieser Feiertag im Jahre 1977 zusammen mit dem Josefitag, Fronleichnam, Christi Himmelfahrt und Peter und Paul abgeschafft. Die Streichung von Feiertagen wurde damals mit notwendigen Einsparungen in der Wirtschaft begründet. Allerdings wurde nie ein Bericht vorgelegt, der diese Begründung auch wirklich untermauert hätte.

„Die Feier eines Tages der (alten) Republik wirkt unzeitgemäß und widerspricht einer Föderalisierung. Jenes Tages zu gedenken, an dem die Italiener in einer Volksabstimmung einer Republik gegenüber der Monarchie den Vorzug gaben, mutet in der heutigen Zeit seltsam an. Vor allem aber stellt dieser Tag keinen Bezug zu Südtirol her. Es sei in Erinnerung gerufen, dass die Südtiroler bei der Volksabstimmung im Jahre 1946 nicht einmal mitstimmen durften. Wie dem auch sei, Feiertage müssen auf jeden Fall einen Bezug zu Land und Leuten haben. Südtirol gehört zwar zum Staate Italien, es will sicherlich auch nicht die Wiedereinführung der Monarchie, es lehnt aber mehrheitlich eine Identifikation mit dem Staate ab“, untermauert der Freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag, Pius Leitner.

„Der Josefitag gehört zu Südtirol“, betont Leitner, „deshalb beauftragt der Südtiroler Landtag das römische Parlament und die italienische Regierung in Rom zum Erlass einer entsprechenden Maßnahme, dass in Südtirol der Tag des Hl. Josef (19. März) als Feiertag begangen werden kann.“

„Der Antrag wurde eingebracht, in Erwägung, dass es im mehrheitlichen Interesse der Bevölkerung ist, Feste zu begehen, die in der Tradition des Landes verwurzelt sind“, betont der Freiheitliche Abgeordnete Leitner und zeigt sich erfreut über den großen Zuspruch im Südtiroler Landtag und hofft auf eine baldige Behandlung im römischen Parlament. „Das Thema zur Wiedereinführung des Feiertages ist ein großes Anliegen und ist deshalb ein wichtiger Identifikationsaspekt mit der Heimat“, so der Freiheitliche Fraktionssprecher im Landtag.

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