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Wie gesund sind die Südtiroler? „Depressionen nehmen zu“

9 Settembre 2014

Wie gesund sind die Südtiroler? „Depressionen nehmen zu“

Jeder dritte Senior leidet an einer schweren chronischen Krankheit, so die Tageszeitung. Die Anzahl an depressiven Menschen nimmt merklich zu.

Die Südtirolerinnen und Südtiroler erfreuen sich insgesamt aber einer guten Gesundheit. Im Vergleich zur vorhergehenden Erhebung im Jahr 2005 hat sich der wahrgenommene Gesundheitszustand leicht verbessert: Der Anteil der Personen, die angeben, dass es ihnen „schlecht“ oder „sehr schlecht“ geht, sinkt von 4,3 Prozent auf 3,4 Prozent.
Dieses geht aus den neusten Erhebungen des Landesstatistikamtes ASTAT hervor. Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen konstant geblieben sind und der Anteil der adipösen Personen sehr gering ist. Die Zahl der Raucher bleibt insgesamt stabil, aber jene der „starken Raucher“, mit mehr als 20 Zigaretten täglich, sinkt deutlich. Die Einnahme von Medikamenten ist weit verbreitet, während die Alternativmedizin seltener genutzt wird als noch 2005. Die Krankenhausaufenthalte werden insgesamt positiv bewertet.
Die Anzahl der an Depressionen leidenden Personen sind Im Vergleich zu 2005 stark angestiegen. Im Durchschnitt waren es im Jahr 2013 67 Prozent mehr Personen an Depressionen als noch 2005. Bei den Männern summiert sich der Anstieg auf 150 Prozent. 21.000 Südtirolerinnen und Südtiroler leiden an Depressionen.
Auf gesamtstaatlicher Ebene weist der wahrgenommene Gesundheitszustand keine signifikanten Veränderungen im Lauf der Zeit auf: Der Wert von 2013 ist praktisch identisch mit dem Wert von 2005. Die räumliche Verteilung zeigt eine sehr regelmäßige Entwicklung von Norden nach Süden auf. Die Anteile der Personen in den einzelnen Regionen, die angeben, dass es ihnen schlecht oder sehr schlecht geht, nehmen von Norden Richtung Süden zu.

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