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Italien fällt durch WEF-Studie

3 Settembre 2014

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Italien fällt durch WEF-Studie

Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Roland Tinkhauser verweist auf eine aktuelle Studie des World Economic Forum (WEF), aus der hervorgeht, dass Italien eines der Schlusslichter in Sachen wirtschaftlicher Wettbewerbsfähigkeit darstellt. Der mangelnde Reformwillen und die ausbleibenden Investitionen in Infrastrukturen schmälern die ökonomische Attraktivität des Staates. Tinkhauser warnt vor den Folgen für Südtirol.

„Italien liegt in der WEF-Studie auf den 49. Rang“, hält der Freiheitliche Abgeordnete einleitend fest „und bildet weit abgeschlagen das europäische Schlusslicht in Sachen Wettbewerbsfähigkeit. Mit der Studie wird die Rechnung präsentiert für den Reformstau, den mangelnden Willen die wirtschaftlichen Probleme des Landes zu lösen und für die abwartende Politik in Rom.“ Tinkhauser weist auf das Beispiel von Portugal hin, das in den Jahren 2013/14 den 51. Rang innehatte, während es für die Jahre 2014/15 auf den 36. Platz aufsteigen konnte. Italien hingegen reiht sich zwischen den Schwellenländern ein.

„Die Schweiz ist, wie im vorhergehenden Jahr, führend in der Kompetitivität“, unterstreicht Tinkhauser. „Bei den zwölf Bewertungskriterien wie Infrastruktur, Makroökonomie, Gütermärkte oder Entwicklungsstand der Unternehmen und Innovation konnte die Schweiz Bestnoten erzielen. Schon das sechste Mal in Folge konnte die Schweiz den ersten Rang auf dem GCI-Index einnehmen“, betont der Freiheitliche Abgeordnete und macht darauf aufmerksam, dass der nötige Reformwillen auf fruchtbaren Boden fällt.

„Nur wenn die strukturellen Reformen umgesetzt werden, um Hindernisse in der Wettbewerbsfähigkeit abzubauen, kann auf ein solides Wachstum gesetzt werden“, erklärt Tinkhauser. „Die Staaten Nord- und Zentraleuropas – unsere unmittelbaren Nachbarn – zeichnen sich durch Reformfreudigkeit aus. Südtirols Wirtschaft kann nur sehnsüchtig über die Grenzen schauen und sich mit wachsender Bürokratie und fehlenden politischen Initiativen auseinandersetzen“, hält der Freiheitliche Abgeordnete Roland Tinkhauser fest und gibt zu bedenken, dass Italien – samt Südtirol – in der Weltwirtschaft weiter abdriftet. „Ein Staat, der nicht stets ein offenes Auge für Entwicklungen und Trends auf dem globalen Markt hat und keine Flexibilität zur Gestaltung der Wirtschaftspolitik aufweist, wird keine guten Karten für die Zukunft in Händen halten“, analysiert Tinkhauser.

„Südtirol muss einen eigenen Weg finden, um auf den Märkten bestehen zu können“, hält der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Tinkhauser abschließend fest. „Die Möglichkeiten der Wirtschaftspolitik auf Ebene des Landes müssen ausgeschöpft werden, um zumindest die negativen Aspekte im italienischen Reformstau zu kompensieren. Dazu gehören gezielte Fördermaßen für Innovationen, bürokratischer Abbau und die effektive Nutzung von öffentlichen Mitteln bei Investitionen in Infrastrukturen.“

Foto: Copyright – Landtag Bozen

 

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