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“Erlebnishaus Südtirol”: Bozen setzt den Stillstand fort

7 Agosto 2014

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“Erlebnishaus Südtirol”: Bozen setzt den Stillstand fort

Hannes Innerhofer (JUNGE SÜD-TIROLER FREIHEIT) bedauert, dass das eingereichte Projekt “Erlebnishaus Südtirol” nun wohl doch nicht die notwendige Aufwertung des Bozner Bahnhofsviertels bringen wird, sondern lediglich ein neues Einkaufszentrum mit einer ungewöhnlichen Außenfassade mitten in der Stadt eröffnet. Alle Bemühungen der letzten Wochen und Monate, das Bozner Stadtbild durch einen großen architektonischen Eingriff komplett aufzuwerten, dürften damit nun endgültig in den Sand gesetzt sein.

Nachdem heute bereits die ersten Entwürfe des fertigen Projekts “Erlebnishaus Südtirol” in den Medien ihre Runde machen, dürfte der ein oder andere optimistische Bozner sichtlich enttäuscht sein. Schließlich ging es in den letzten Monaten thematisch immer nur um Eines: der längst notwendigen Aufwertung des heruntegekommenen Bahnhofviertels in Bozen. Dass diese erhoffte Aufwertung unter diesen Bedingungen und mit diesem Projekt leider nicht stattfinden wird, ist leider augenscheinlich. Der Gemeinde Bozen scheint es scheinbar nicht wichtig zu sein, ein wirtschaftliches Projekt auf die Beine zu stellen, welches sogar von Studien unterstützt worden wäre, sondern hat sich schlussendlich auf eine Kompromisslösung geeinigt, die nun entgegen aller Meinungen von Experten umgesetzt werden soll.

Nun eröffnet eben ein “klassisches” Einkaufszentrum seine Tore, welches weder Einfluss auf den angrenzenden Bahnhofspark, noch auf das Stadtbild von Bozen hat. Damit hat sich die Gemeinde Bozen eine große Chance verspielt und baut nun lieber ein ganz normales Einkaufszentrum, welches den Steuerzahler zwar viel Geld kostet, der wirkliche Nutzen der ganzen Sache aber leider schon zum Scheitern verurteilt ist. Bei diesem ganzen Schlamassel der hier betrieben worden ist, braucht sich nun aber wirklich keiner in Bozen mehr darüber aufregen, dass die Süd-Tiroler lieber zum Einkaufen nach Innsbruck fahren, so Innerhofer abschließend.
Im Bild: Hannes Innerhofer
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