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Tiroler Investor René Benko verabschiedet sich von Kaufhausplänen

26 Luglio 2014

Tiroler Investor René Benko verabschiedet sich von Kaufhausplänen

Laut einem Bericht der Tageszeitung Alto Adige will sich der Tiroler Investor René Benko von seinen Kaufhausplänen in Bozen endgültig verabschieden, so südtirolnews. Er hat genug von den Hindernissen, die ihm die Gemeinde in den Weg gelegt hat, soll er seinen engsten Mitarbeitern gegenüber erklärt haben.

Sein Vorhaben müsste mindestens um 15.000 Quadratmeter reduziert werden, um den Rahmenbedingungen der Gemeinde zu entsprechen. Bereits sein Mitarbeiter Heinzpeter Hager hat in der Vergangenheit erklärt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass die Signa ihr Interesse am Bahnhofsareal in Bozen weiter verfolgt, sehr gering ist.

Die Signakritisierte unter anderem die Begrenzung des Einkaufszentrums auf 22.000 Quadratmeter. Hager wirft der Gemeinde außerdem vor, dass die Ausschreibung für die Konkurrenz maßgeschneidert worden ist.

Noch fehlt zwar ein offizielles Statement der Signa, doch es gibt weitere Signale: So sollen etwa zwei strategisch wichtige Immobilien, das Hotel Alpi und das ehemalige Gebäude der Telecom, verkauftwerden. Außerdem wurden die Verhandlungen zum Erwerb der letzten Appartements in der Garibaldi-Straße abgebrochen. In Kürze dürfte auch der Showroom der Signa schließen.

Sollte bis zum Ende der Frist am 8. August keine neue Diskussion stattfinden, wird die Signa demnach voraussichtlich nicht am Wettbewerb teilnehmen. Benko hat bereits seine Strategie angedeutet. Er will zunächst die nächste Stadtratssitzung abwarten, um sein Projekt den Bürgern direkt vorzustellen.

In der Gemeinde soll laut Alto Adige inzwischen Unruhe herrschen. Der mögliche Rückzug eines Mitbewerbers, der nach Bozen frisches Kapital von außen bringt, könnte weniger gut ankommen.

 

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