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„Präsident Luca Zaia geht gegen Internet-Wetterdienste vor“

26 Luglio 2014

„Präsident Luca Zaia geht gegen Internet-Wetterdienste vor“

 

Der Präsident von Venetien, Luca Zaia, will gemeinsam mit der Emilia Romagna und dem Trentino-Südtirol gegen jene Internet-Wetterdienste vorgehen, die aufgrund von trügerischen Vorhersagen den Touristenfluss negativ beeinträchtigen, so südtirolnews. Ausgenommen von der Kritik sind lediglich nur die Wetterdienste auf Regionen- und Provinzebene, berichtet die Tageszeitung Alto Adige.
Auch der HGV hat in der Vergangenheit bereits die zu ungenauen und wenig differenzierten Wettervorhersagen mancher Dienste kritisiert. Nur weil es im Pustertal regnet, muss dies noch lang nicht im Vinschgau der Fall sein. Bei nationalen Wettervorhersagen würden örtliche Unterschiede in einem Gebiet oft unter den Tisch fallen. „Wir sind dabei“, erklärt HGV-Präsident Manfred Pinzger gegenüber der Tageszeitung Alto Adige.
Manche Wetterdienste im Internet sind ein wahrer Albtraum, betont er. Problematisch sind die Vorhersagen deshalb, weil die Gäste immer kurzfristiger buchen. In Erwägung gezogen wird eine mögliche Schadensersatzforderung vor Gericht. Möglich ist auch, dass eine Mediation angestrebt wird.
Im Veneto werden im Durchschnitt 70 Millionen Anwesenheiten gezählt und es wird ein Umsatz von 17 Milliarden Euro generiert. Damit ist die Region die Tourismusdestination Nummer eins in Italien. Südtirol ist mit 28 Millionen auf der zweiten Stelle in der Rangliste.
Im Durchschnitt wird geschätzt, dass ein Gast pro Tag 120 Euro ausgibt. Ein Wölkchen zu viel bei den rund 300 Wetterdiensten, die es in Italien gibt, kann deshalb teuer zu stehen kommen. Schlimmer wird es noch, wenn es sich um langfristige Vorhersagen handelt.

 

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