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Wirtschaftslage Kultur „Italien muss Neubeginn schaffen“ und in Kultur investieren

23 Giugno 2014

Wirtschaftslage Kultur „Italien muss Neubeginn schaffen“ und in Kultur investieren

Unter dem Druck der schweren Wirtschaftslage sinken die Kulturausgaben der Italiener, so stol.it. Auch die öffentlichen Subventionen für die Kultur nehmen immer mehr ab. Laut einem Bericht der Organisation Federculture, einer Vereinigung lokaler und nationaler Sport-, Tourismus- und Kulturveranstalter, sind die staatlichen Finanzierungen für Kultur in Italien in zehn Jahren um 27,4 Prozent gesunken. In den kommenden drei Jahren ist mit einem weiteren Rückgang von drei Prozent zu rechnen. Die Investitionen der Gemeinden im Kulturbereich wurden um 9,4 Prozent reduziert. Wegen der Krise ist die Zahl der Privatsponsoren im Kulturbereich um 41 Prozent gesunken. Vor allem die freigiebigen Bankenstiftungen, die oft Kultur-Events finanzieren, kürzen die Ausgaben erheblich. Auch die Italiener schnallen bei Kultur- und Freizeitausgaben nun den Gürtel enger. 2013 fiel die Zahl der verkauften Theatertickets um acht Prozent. Bei den Eintrittskarten für Museen und Ausstellungen betrug das Minus sogar 7,5 Prozent. Die Zahl der Kinobesucher fiel um 5,6 Prozent. Die Zahl der Personen im Alter von über sechs Jahren, die im Laufe des vergangenen Jahres zumindest ein Buch gelesen haben, sank um 6,5 Prozent, so berichtete Federculture. Die Gesamtausgaben der italienischen Familien für Kultur und Freizeit betrugen 2013 insgesamt 66,6 Milliarden Euro. Das sind monatlich 225 Euro, also drei Prozent weniger als noch 2012, als die Ausgaben in diesem Bereich schon bereits um 4,4 Prozent zu 2011 reduziert worden waren. „Italien kann nur dann den Neubeginn schaffen, wenn wieder in Kultur investiert wird“, betonte Federculture.

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