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Virgl in Bozen „Schadensersatzforderung von rund 14 Millionen Euro“

14 Giugno 2014

Virgl in Bozen „Schadensersatzforderung von rund 14 Millionen Euro“

Um den Virgl in Bozen ist ein Machtkampf entbrannt, so südtirolnews. In der Gemeinde trudelte nun ein offizielles Mahnschreiben ein, in dem unter anderem ein Schadensersatz von rund 14 Millionen Euro verlangt wird.

Das Mahnschreiben stammt von den Besitzern der Grundstücke am Virgl. Im Mittelpunkt steht eine Klausel, die mittlerweile 50 Jahre alt ist und das Gebiet als Zone von sportlichem Interesse definiert. Den Bauunternehmern Della Vedova, Repetto, Calligione und Hobag, denen die Grundstücke gehören, ist genau diese Klausel ein Dorn im Auge.
Ihrer Ansicht nach handelt es sich um eine „künstliche Enteignung“. Außerdem mangelt es der Klausel völlig an „Aktualität“, so heißt es in dem Mahnschreiben. Die Besitzer führen ebenso an, dass die Gemeinde all diese Jahre verstreichen ließ, ohne die Strukturen zu sanieren.Dadurch ist für jegliche unternehmerische Tätigkeit ein Schaden entstanden.
Die Unternehmer beklagen diesen Stillstand, gleichzeitig sind ihnen aber auch die Hände gebunden. Derzeit sind keine weiteren Details aus dem Mahnschreiben zu erhalten. Dennoch lässt sich erahnen, dass es zu einem Prozess vor dem Verwaltungsgericht kommen wird.
Der Fehdehandschuh geht in Richtung Gemeinde von genau jener Gesellschaft, die dem Tiroler Investor René Benko eine Kaufoption von 38 Hektar Grund am Virgl eingeräumt hat.
Ob sich in der Gemeinde nun etwas tut, was die Zukunft des Virgls nachhaltig beeinflusst, bleibt abzuwarten.

 

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