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Uni Bozen: Ärger um Stellvertretende Uni-Präsidenten

23 Giugno 2014

Uni Bozen: Ärger um Stellvertretende Uni-Präsidenten

Es kann nicht sein, dass auf Druck des Partito Democratico wieder zwei stellvertretende Uni-Präsidenten ernannt werden müssen, so südtirolnewsEs gibt seit 2006 nur einen stellvertretenden Präsidenten an der Freien Universität Bozen. Diese Meinung vertritt zumindest der freiheitliche Landesparteiobmann-Stellvertreter Walter Frick.
„Wie bereits schon seit Wochen angekündigt, hat die Landesregierung die neuen Mitglieder des Universitätsrates ernannt. Es sind vier Mitglieder von sieben des Universitätsrates der Freien Universität Bozen. Diese vier Vertreter wählen gemeinsam mit den anderen Mitgliedern des Universitätsrates (Rektor, gewählter Vertreter des Senates und gewählter Studentenvertreter) den Präsidenten sowie den Vizepräsidenten der Freien Universität Bozen. Weil vor allem der PD darüber wütend ist, dass Schulinspektor Andrea Felis bei der Wahl zum stellvertretenden Uni-Präsidenten nicht das Rennen machte, sondern die Ladinerin Manuela Nocker, steht die Uni in der Kritik. Es gibt dort keinen italienischen Vertreter an der Spitze.
Daraufhin möchte Präsident Konrad Bergmeister vorschlagen, dass alle drei Sprachgruppen an der Spitze der Freien Universität Bozen wieder vertreten sein müssen“, so Frick.
Die Freiheitlichen weisen aber darauf hin, dass der Universitätsrat kein politisches Vertretungsorgan ist, sondern laut Art. 6 des Statutes der Freien Universität Bozen die oberste strategische Leitungsfunktion der Universität ausfüllt. „Daher erfolgt die Wahl nicht aufgrund von sprachlichen Vertretungskriterien, sondern ausschließlich unter Berücksichtigung des wissenschaftlichen und beruflichen Curriculums der vorgeschlagenen Kandidaten. Die Felis-Ernennung belegt die immer wieder spürbare politische Instrumentalisierung der Universität, die bei wichtigen Entscheidungen und der Vergabe von Posten ihre Spuren hinterlässt. Das ist wieder ein weiteres Signal dafür, dass das alte System munter weiterlebt, allen Erneuerungs-Reden zum Trotz“, erklären die Freiheitlichen.

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