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Trient – Festival der Wirtschaft

3 Giugno 2014

Trient – Festival der Wirtschaft

Abschlussrede des US-Nobelpreisträgers Daniel McFaddenmit interessanten Thesen“

Fast hundert Veranstaltungen, Zehntausende Besucher, Kritik und Ansporn von Wissenschaftlern, Fachleuten, Politikern aus Italien und aus den USA, so stol.it
Das ist kurz das Fazit des diesjährigen neunten Festivals der Wirtschaft, das gestern mit einer Abschlussrede des US-Nobelpreisträgers Daniel McFadden zu Ende ging.
Wie Wirtschaftsinteressen mit jenen der Gesellschaft zu vereinen sind, das fragte sich McFadden, der unter anderem an der renommierten Universität von Berkeley lehrt. Der im Jahr 2000 mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Wirtschaftswissenschaftler ging aber noch einen Schritt weiter. Politiker sollten, ähnlich wie Manager privater Unternehmen, nach ihrem Erfolg bezahlt werden. Sinken die Arbeitslosenzahlen, steigt die Konjunktur, werden Probleme gelöst, soll eine entwickelte Demokratie ihren Politikern Boni auszahlen.

McFadden warnte jedoch vor den “Nebenwirkungen” eines solchen Modells. Der Wille des Volkes in einer Demokratie, die Unvorhersehbarkeit politischer Entwicklungen und die Verantwortung der Staatslenker machen eine solche Boni-Auszahlung unmöglich. Aber im Großen und Ganzen sind Politiker eben doch wie Manager. Sie sind Verwalter, die mit ihrem Dienstherren eine Art Vertrag auf Zeit abgeschlossen haben.

Fazit des viertägigen Festivals:

Italiens politische Führungsklasse ist schlecht ausgebildet, lebt in einer eigenen Welt, hat den Kontakt zu den Wählern verloren. Das Gleiche gilt auch für die bürokratische Führungsklasse, die ihre Positionen nur selten durch offenen Wettbewerb, sondern meist durch „reservierte“ Ausschreibungen erlangt, heißt es in einer Aussendung der Trientner Landesverwaltung zum Abschluss des Festivals.

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