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HdS sucht sportlich-sozialen Sieger

10 Giugno 2014

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HdS sucht sportlich-sozialen Sieger

Am Donnerstag beginnt die Fußball-Weltmeisterschaft. Am gleichen Tag beginnt auch Südtirols Gemeindenmeisterschaft. Wer wird Südtirols spendenfreudigste Gemeinde und welches das spendenfreudigste Lokal? Ein Sieger steht bereits jetzt fest: Das Haus der Solidarität, das mit dieser Aktion versucht, ganz Südtirol zu sportlich-sozialer Höchstleistung zu animieren.

120 Ehrenamtliche haben in den letzten Tagen rund 1500 Spendenboxen in Geschäften und Gastlokalen, Bibliotheken und Bars der 116 Südtiroler Gemeinden verteilt. Das Haus der Solidarität in Brixen ersucht Südtirols Bevölkerung, sich mit kleinen Spenden an der Aktion zu beteiligen und am Ende der Fußballweltmeisterschaft Südtirols Gemeindenmeister zu küren: die spendenfreudigste Gemeinde und das spendenfreudigste Lokal Südtirols.

Die Ehrenamtlichen sind landauf landab auf äußert positive Resonanz gestoßen. Sabine Vinatzer, die in Gröden die Spendenboxen verteilte, sagt: „Ich war überrascht, dass ich bis jetzt überall auf offene Ohren gestoßen bin und alle Lokalinhaber es gestattet haben, die Boxen aufzustellen.“ Und Claudia Wagner, die in Auer unterwegs ist, ergänzt: „Die Geschäfte waren äußerst offen für dieses Anliegen.“

Ein ebenso positives Echo kommt aus Meran: „Die Resonanz war sehr gut. Alle kennen das Haus der Solidarität. Vor allem die kleinen Geschäfte waren begeistert“, sagt Verena Malfertheiner.

Christina Agreiter, die in Lüsen aktiv war, machte ähnliche Erfahrungen: „In der Dorfbäckerei hat die Chefin sogar das ‚Trinkgeldschweinderl‘ mit der Spendenbox ausgetauscht.“  Sie erzählt überdies, dass sich sogar eine Schutzhütte an der Aktion beteiligt. „Besonders begeistert waren die Wirtsleute über die Sonnenblumenkerne als Zeichen des Dankes an die Spender. Sie fragten sich nur, ob Sonnenblumen auf dieser Höhe noch wachsen?“

Sabrina Eberhöfer war für das HdS im Vinschgau unterwegs. Sie erzählt von einem Gastwirt, der verschmitzt den Rat gab, doch zu Altlandeshauptmann Durnwalder zu gehen: „Der hat unsere Kassabücher.“ Und wenn das nicht fruchte, dann sollte das HdS es doch mit den Pistolen versuchen.

Anne Volgger, die einige Gemeinden im Pustertal mit den von Brixner Schülern der Oberschulklasse TFO gestalteten Boxen versorgte, erinnert sich, dass sie in einem Lokal zuerst ein Nein erhielt. Als sie dann die Dorfrunde fortsetze, traf sie den Mann erneut. „Er meinte, dass er mich schon im ganzen Dorf suchen war, und dass er die Boxen natürlich aufstelle. Schließlich gehe es um eine ‚gute Sache‘.“

Lokale, die noch keine Spendenboxen haben, können sich einfach beim Haus der Solidarität melden: hds@hds.bz.it oder 0472/830441.

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