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Finale “The Voice of Italy” Nonne Cristina Scuccia gewinnt Plattenvertrag

7 Giugno 2014

Finale “The Voice of Italy” Nonne Cristina Scuccia gewinnt Plattenvertrag

Die 25-jährige Nonne Cristina Scuccia, genannt Suor Cristina, hat den Gesangswettbewerb “The Voice of Italy” gewonnen, so Welt.de. Nun winkt ihr ein Plattenvertrag Es ist  tatsächlich “Sister Act” auf Italienisch, nur mit besseren Einschaltquoten. Das Finale der Talentshow “The Voice of Italy”.

Das Staatsfernsehen Rai übertrug mehrere Stunden live, Millionen siaßen vor den Bildschirmen. Alle wollten nur sie sehen. Sie, das ist Cristina Scuccia, 25, die Whoopi Goldberg Italiens.
Die Nonne aus Sizilien rockte in schwarzer Ordenstracht, mit randloser Brille und Gesundheitsschuhen über die Bühne. Das Fernsehstudio kochte. Am lautesten klatschte im Publikum aber der Rapper J-Ax, der mit bürgerlichem Namen Alessandro Aleotti heißt.
Er ist der Coach von Suor Cristina. Es ist ein hübsches Pärchen, das sich da gefunden hat. Die Nonne und der von oben bis unten Tätowierte, der stets in Wollmütze und in Hosenträgern in der Jury sitzt und in seinen Sprechgesängen nicht vor Blasphemie zurückschreckt.
Für das Finale hatte sich J-Ax in edlen Stoff gehüllt. Wie ein Dandy trägt er Melone, seine Hand umfasst den Knauf eines Gehstocks, als Suor Cristina kurz nach Mitternacht “What A Feeling” aus dem Film “Flashdance” interpretierte. “Ich bin unglaublich müde”, so Suor Cristina kurz nach dem Auftritt. Es ist schließlich ihr letzter.
Kurz darauf steht die Endabstimmung steht an. Um 0.37 Uhr wird der Umschlag geöffnet. Der Moderator zögerte die Verkündung hinaus. Doch schließlich sprach er die Worte: “Gewinner ist … Suor Cristina.” Es fliegt Konfetti, alle umarmen sich.  Suor Cristina ist nun derzeit das Angesagteste, was die katholische Kirche zu bieten hat. Die Sizilianerin hat sich dank “The Voice of Italy” zu einem Fernsehstar und Internetphänomen entwickelt.
Sie hat nun auch eine eigene Facebook-Seite, einen offiziellen Fanklub und ist auf Twitter präsent. “Ich bin eine echte Nonne”, ruft Suor Cristina all den Zweiflern zu, die ihren Habit als puren Bühnengimmick abtun. Sie ist eine Nonne, daran besteht kein Zweifel. Doch immerhin eines muss sie einräumen: Zuerst kommt die Musik, dann die Kirche. Zumindest, was ihren Lebensweg anbetrifft.
“Für sie zählte nur, zum Gesangsunterricht zu gehen, die Kunstakademie in Catania zu besuchen und sich mit ihrer Band auf den Plätzen zu zeigen.” Sie hat Talent. Sie bewirbt sich bei den Talentshows “Amici”, später bereitet sie sich auf die Sendung “X Factor” vor. Doch der Erfolg bleibt aus.
Entdeckerin Koll ist voll des Lobes über ihre Schülerin. “Ich habe Cristina kennengelernt, als sie gerade einmal 18 Jahre alt war. Als Sängerin war sie wirklich talentiert.” Ihr Schützling hat auch schwere Zeiten durchgemacht: “Auf ihrem menschlichen und künstlerischen Weg hat sie viele Schwierigkeiten überwinden müssen.”
“Das ist eine Beleidigung für alle, die wie ich im Showbiz arbeiten”, so Marrone über die Teilnahme von Suor Cristina. “Du gehst ins Fernsehen, um Erfolg zu haben. Wenn du das nicht willst und talentiert bist, dann hole die Kinder von der Straße und gründe einen Chor.”
Vielleicht aber macht Suor Cristina doch Karriere. Als Gewinnerin winkt ihr ein Plattenvertrag mit Universal Music. Wie der ausgestaltet wird, entscheidet der Orden. Denn Suor Cristina will das Nonne sein nicht aufgeben. Aber vielleicht ist der Mittelweg möglich.

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