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“Die Geschichte eines Jungen, der der Gier verfällt”

20 Giugno 2014

“Die Geschichte eines Jungen, der der Gier verfällt”

Julian Gicks Debutroman Der Geschmack des Menschen“ erschienen 

HANNOVER

Zu Beginn des Jahres  brachte der 21 jährige Surrealist Julian Gick sein erstes literarisches Werk „Der Geschmack des Menschen“ in die Buchhandlungen. Dabei geht es um einen kleinen Jungen der sich an den Genüssen der Natur erfreut. In aller Einsamkeit in den großen fremden Wäldern setzt er sich auf bald einen perfiden Plan: Er möchte alle Geschmäcker der Welt einmal probiert haben. Und dazu gehört, wie der Titel schon sagt, zu guter Letzt auch der Geschmack  des Menschen.

Julian Gick schreibt, inspiriert durch kleine Spaziergänge in den großen Wäldern Hessens, den Roman „Der Geschmack des Menschen“ Ein kleiner Junge streift verlassen von seiner Mutter, einsam durch die Wälder um sich selber zu ernähren. Bei seinem Leben abseits der Gesellschaft findet er heraus, dass alles auf seine Art und Weise einen ganz besonderen und ausgezeichneten Geschmack besitzt. Auf Bald möchte der kleine, teils verwahrloste Junge jeden Geschmack des Waldes mindestens einmal probiert haben, von dem Bienenkorb bis hin zum Feldhasen. Bis hierhin bekommt die Geschichte eine teils wild-romantische Note durch den stark naiven kleinen Jungen, nicht zuletzt auch durch die märchenhafte Erzählweise. Die Romantik wird allerdings wenige Seiten später schon nach dem gesetzten Ziel entkräftet- der Roman verliert an jeglicher Kindlichkeit und gerät schnell in bösartige Bahnen. Nun beginnt der eigentliche Hauptteil des Buches, denn der kleine Junge bekommt das Gefühl, den Wald vollständig probiert zu haben und zieht frustriert darüber durch die Gegend. Bei einem zufälligen Besuch im nahen Dorf, wird ihm klar, dass ihm noch einige Geschmäcker fehlen. Das Buch nimmt eine stark skurrile Seite an. Man kann auf den folgenden Seiten durch den gut gewählten Erzähler, der immer wieder mit seiner kalten, fast distanzierten Erzählart eine Brillanz an schwarzen Humor vernehmen. Wodurch die Suche nach dem letzten Geschmack etwas Düsteres bekommt. Das Buch ist allerdings alles andere als für Kinder geeignet, an manchen Stellen wird der Wunsch des schnell heranwachsenden Jungen so umfassend und präzise beschrieben, dass man beinahe schon das verbrannte Fleisch des Menschen riechen kann.

Für die Umsetzung bekam der Jungautor Unterstützung von einem professionellen Team, bestehend aus der Mediengestalterin Kristina Schiller, der Lektorin Seniha Drekovic und Franziska Hack, die eine Illustration beigetragen hat. Julian Gick möchte mit diesem Buch auf die Gier der Menschen hinweisen mit dem klaren Appell umsichtiger zu sein. In unserer Gesellschaft geht es um Geld und Erfolg, die Geschichte lässt sich ebenfalls gut auf diese Themen übertragen. „Jemand der nach Reichtum strebt, wird ebenfalls gierig und auch dann kommen Menschen zu schaden“, so Julian Gick.

Julian Gick aus Hannover, 21 Jahre, ist in Fulda geboren und hat dort schon an einigen Ausstellungen künstlerisch mitwirken können, denn bislang bezog sich der junge Künstler nur auf die Malerei wodurch er dank mehrerer Ausstellungen in Deutschland und Österreich für sich den Titel des Surrealisten behaupten konnte. Am 23. Februar 2014 veröffentlichte er sein erstes literarisches Werk. „Der Geschmack des Menschen“, ein Roman der aber bei weitem nicht der Letzte bleiben soll.

Julian H. H. Gick: Der Geschmack des Menschen, BoD. 9.90€

Das Buch ist erhältlich unter http://www.amazon.de/Geschmack-Menschen-Julian-H-H-Gick/dp/3732282236/ref=cm_rdp_product und in allen stationären Buchhandlungen.

Facebook.com/dergeschmackdesmenschen

Juliangick.jimdo.com

 

Giornalista pubblicista, scrittore.
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