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Süd-Tiroler Freiheit besucht das jüdische Museum Meran

29 Maggio 2014

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Süd-Tiroler Freiheit besucht das jüdische Museum Meran

Eine neunköpfige Delegation der Süd-Tiroler Freiheit hat am  Mittwoch, 28. Mai das jüdische Museum in Meran besichtigt. Da die Süd-Tiroler Freiheit sich aus Prinzip für Minderheitenrechte und gegen Diskriminierungen auf Grund von Sprache, Kultur, Religion oder anderen Kriterien ausspricht, war es naheliegend, sich mit dem Schicksal der jüdischen Mitbürger in Südtirol näher zu befassen.

Im Rahmen einer längeren Führung konnten die Mitglieder der Süd-Tiroler Freiheit in der Synagoge in der Schillerstraße viel über die jüdische Religion und die auf so tragische Weise geschrumpfte jüdische Kultusgemeinde in Südtirol erfahren. Im Museum im Untergeschoss wurden besonders die dort dokumentierten Leistungen jüdischer Mitbürger für die Wirtschaft und das Wohltätigkeitswesen in Südtirol bewundert. Tief  beeindruckt war die Gruppe von den Zeugnissen des Holocaust, der auch die jüdische Gemeinschaft Südtirols mit aller Härte getroffen hat.

Der Besuch im jüdischen Museum in Meran reiht sich ein in die Bemühungen der Süd-Tiroler Freiheit um ein unverfälschtes Geschichtsbild. Hingewiesen sei auch auf das Buch „Krummstab und Krummnase“, in dem Hauptausschussmitglied Hartmuth Staffler den christlich-sozialen Antisemitismus Tirols am Beispiel der „Brixener Chronik“ analysiert hat, sowie auf  Gemeinderatsinitiativen gegen den Antisemitismus von Hartmuth Staffler in Brixen und Reinhild Campidell in Meran.

Am Besuch nahmen die Landtagsabgeordnete Dr. Eva Klotz sowie die Hauptausschussmitglieder Roland Lang, Werner Thaler, Hartmuth Staffler, Barbara Klotz, Stefan Zelger, Werner Platter, Cristian Kollmann und Dietmar Weithaler teil, heißt es in der Presseaußendung.

Im Bild die Gruppe der Süd-Tiroler Freiheit vor dem jüdischen Museum in Meran. Von links Barbara Klotz, Eva Klotz, Roland Lang, Dietmar Weithaler, Hartmuth Staffler, Werner Platter, Cristian Kollmann und Werner Thaler

 

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