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Philipp Achammer „Europawahl und faschistische Relikte“

13 Maggio 2014

Philipp Achammer „Europawahl und faschistische Relikte“

Gestern auf ihrer Sitzung hat sich die SVP-Leitung mit der anstehenden Europawahl beschäftigt, so südtirolnews. „Für uns ist Europa politische Heimat. Wir wollen uns in den verbleibenden zwei Wochen dafür stark machen, dass die Bürgerinnen und Bürger am 25. Mai von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und sich für ein Europa der Regionen entscheiden“, so betont SVP-Obmann Philipp Achammer. Der SVP-Spitzenkandidat für die Europawahl Herbert Dorfmann hat in der SVP-Leitung über den bisherigen Verlauf des Europawahlkampfes berichtet. „Wir sind im ganzen Land unterwegs und setzen auch in diesem Wahlkampf auf das direkte Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern, um sie für unser Programm zu gewinnen“, so Dorfmann. Er ist sich durchaus bewusst, dass Europa nicht perfekt ist. „Ich möchte meinen Beitrag dazu leisten, etwas zu verändern und meine Stimme für ein Europa der Regionen erheben“, betonte Herbert Dorfmann. Dafür möchte er in den kommenden zwei Wochen überzeugen, um sich in den nächsten fünf Jahren im Europäischen Parlament weiterhin für Südtirol und für die Europaregion Tirol stark machen zu können. „Die Europawahl am 25. Mai ist eine Grundsatzentscheidung, ob wir für europäische Werte und Ideale eintreten wollen oder nicht“,  so SVP-Obmann Philipp Achammer. Es liegt in der Hand der Wählerinnen und Wähler zu entscheiden, welchen Weg Europa künftig einschlagen wird. „Wir wollen ein Europa der Regionen, in besonderer Weise wollen wir die Europaregion Tirol noch mehr als bisher mit Leben füllen“, so Achammer. Aus diesem Grund ist es wichtig, am 25. Mai zur Wahl zu gehen und sich bewusst für Europa zu entscheiden. Die SVP-Leitung ist nach einer intensiven Diskussion über den Umgang mit den faschistischen Relikten einstimmig zur Überzeugung gelangt, dass es einen aktiven Aufarbeitungsprozess braucht. „Nur wenn den Menschen durch eine offene Aufarbeitung klar vor Augen geführt wird, was faschistische Ideologien bewirkt haben, können wir Lehren aus der Vergangenheit ziehen und unsere Geschichte wirklich aufarbeiten“ betont SVP-Obmann Philipp Achammer.
Diesbezüglich unterstützt die SVP-Leitung den Vorschlag von Landeshauptmann Arno Kompatscher, der sich für eine Historisierung der faschistischen Relikte ausspricht, indem die bestehenden Denkmäler zu Mahnmalen der Vergangenheit werden. „Wenn wir aus der Geschichte lernen wollen, ist es wichtig konkrete Anknüpfungspunkte zu haben, die Zeugnis ablegen, dass für derartige Ideologien keinen Platz mehr ist“, so Achammer.

 

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