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Konrad Laimer, der besondere Goldschmied in Naturns

20 Maggio 2014

Konrad Laimer, der besondere Goldschmied in Naturns

Konrad Laimer, Jahrgang 1960 – ist in Südtirol zwar kein unbekanntes Blatt, dennoch ist nicht allen bekannt, dass er nicht nur ein äußerst origineller Goldschmied ist. Laimer hat eine internationale Karriere als Referent an verschiedenen Hochschulen im Ausland zu vermerken. Von 1987 – 1989 war er Assistent an der Sommerakademie Salzburg bei E.R.Nele, 1999 beim “Moore College of Art & Design” in Philadelphia (USA), 2008 – referierte er in Kaliningrad und Svetlogorsk in Russland, als auch an der Staatlichen Universität von Moskau. Er interessiert sich aber auch ganz besonders für das kulturelle Erbe Europas und die Möglichkeiten, die daraus für uns entstehen können. Er ist einer der großen Initiatoren des Claudia Augusta Projektes worüber wir uns nun mit ihm unterhalten. 

Am 24.Mai wird es in Rabland was ganz besonders zu erleben geben. Erzähle doch mal, worum geht es da?

«Am 24. Mai werden 10 Jahre Wanderschaft zwischen Adria, Südtirol und dem Balticum erlebbar.

Die Bilder dieser Wanderschaft  lassen uns daran  teilhaben  und geben Einblicke und Zugänge  in die Schulen und Werkstätten und zu den Lehrlingen, Studenten  und Handwerkern die an diesem Projekt mitarbeiten.  

Kunst und Handwerk ist unsere Grundlage, das Claudia Augusta Projekt versteht sich als ein Kulturprojekt quer über unserem  Kontinent,……samt Russland!»

Du machst mich neugierig. Wie kommt es, dass ein Goldschmied darauf kommt solche kulturelle Events zu organisieren?

«Events, das  machen andere,….

Das Claudia Augusta Projekt ist ein Gewächs das aus dem Boden unserer gemeinsamen Geschichte kommt  und nur mit  und durch Menschen realisiert werden kann, denen diese Gemeinsame „Europäische Geschichte“ bewusst und vertraut ist.» 

Ich habe feststellen können, dass du ein interessantes, geradezu intimes Verhältnis zu Russland pflegst. Wie kommt das?

«Vielleicht war es meine Erfahrung  von 1994 – 2004  am „Moore College of Art“ in Philadelphia als ich als Referent tätig war und auch Workshops mit den US Studenten  in Südtirol gemacht habe.

Bei meinem ersten Aufenthalt  in Kaliningrad,  und bei den ersten Kontakten mit den Goldschmieden und Kunsthandwerkern von Kaliningrad gab es eine besondere Vertrautheit und ein kunsthandwerkliches Grundverständnis… oder eine „kulturbedingte Logik“…..in den USA war das nicht so.»

Können wir von den Russen was lernen?

«Kunst und Kultur  gehören zum  Alltag,  das Interesse  ist viel breiter als bei uns, Kulturvermittlung findet schon im Kindergarten statt, das Grundwissen und Kulturverständnis  ist viel ausgeprägter ………..

Russen wundern sich über das unzulängliche Grundwissen über die Geschichte  und Kultur Europas unserer Politiker und Presse,… mit Ausnahmen………»  

Ist es denkbar, dass eine Vernetzung zwischen Südtirol und die Stadt des bedeutendsten Philosophen der Deutschen Aufklärung „Immanuel Kant“ –  Kaliningrad zustande kommen könnte?

«Diese Vernetzung zwischen der Kantstadt  Königsberg und Südtirol feiert  heuer  bereits  10 Jahre …….und  der Leitspruch vom Claudia Augusta Projekt ist ein Kant Zitat.» 

Du hast sicherlich noch einiges vor, willst du unseren LeserInnen schon was verraten? 

«Vorausplanen kann man solche Projekte nicht, sich auf den Wege machen, die Dinge ergeben sich dann von alleine.»

Danke für das Gespräch

 

Giornalista pubblicista, scrittore.
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