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Internationaler Museumstag am Sonntag, 18. Mai

16 Maggio 2014

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Internationaler Museumstag am Sonntag, 18. Mai

Am Sonntag, 18. Mai, findet in Südtirol der Internationale Museumstag statt. 41 Museen bieten ein abwechslungsreiches Sonderprogramm für alle Altersstufen, nahezu alle bei freiem Eintritt. Passend zum Motto „Sammeln verbindet. Collezionare unisce. Culeziuné cunliëia.“ des Tages startet auch das Leitprojekt „Sammeln verbindet. Museion in den Museen“, das zeitgenössische Kunst mit traditionellen Museumsobjekten verbindet.

Der Internationale Museumstag wird seit 1977 jedes Jahr im Mai vom Internationalen Museumsrat ICOM (International Council of Museums) unter einem anderen Motto ausgerufen, um auf die wichtige gesellschaftspolitische Leistung der Museen aufmerksam zu machen, die diese als Kulturorte, Bildungsinstitutionen und Forschungseinrichtungen erbringen.

Südtirols Museen beteiligen sich am Sonntag, 18. Mai, zum zehnten Mal am Internationalen Museumstag und präsentieren sich in ihrer Gesamtheit. 41 Museen im ganzen Land bieten ein besonderes Programm, passend zum eigenen Profil und den eigenen Zielen. Dadurch zeigen sie ihre Arbeit und ihre Kraft als lebendige Orte der Kultur, der Bildung und der Forschung und laden große und kleine Menschen zum Lernen, Staunen und Erleben des kulturellen Reichtums in „ihren“ Museen ein.

Der Landesrat für Museen Florian Mussner freut sich über die museenübergreifende Zusammenarbeit am Internationalen Museumstag: „Im reichen Sonderprogramm zum Internationalen Museumstag 2014 zeigt sich in sehr schöner Weise das breite Netzwerk und die gute Zusammenarbeit der Südtiroler Museumslandschaft – nicht zuletzt als Ergebnis des ersten gemeinsamen Themenjahres im Jahr 2013.“

Zahlreiche Sonderinitiativen

Nahezu alle der 41 teilnehmenden Museen sind bei freiem Eintritt zugänglich. Sie bieten Führungen durch die Sammlungen und Ausstellungen, Workshops, Vorträge, Lesungen, Exkursionen, Künstlergespräche, Handwerksvorführungen, Musik, Theatereinlagen und vieles mehr. Kinder dürfen sich auf unterhaltsame Aktionen und Spiele freuen, die sie mit den Themen der Museen vertraut machen. Die zahlreichen Sonderinitiativen mit Erlebnischarakter und gleichzeitigem Lerneffekt bieten die ideale Gelegenheit, die Geschichte, Natur, Kunst und Kultur unseres Landes und die vielen Schätze, die unsere Museen bewahren, neu zu entdecken.

Sammeln verbindet

Das Motto des Internationalen Museumstages 2014 lautet „Sammeln verbindet. Collezionare unisce. Culeziuné cunliëia“. Das Sammeln gehört zu den ältesten Leidenschaften der Menschheit und ist auch eine der tragenden Säulen der Museumsarbeit. Museen sammeln Kulturgut, um es für die Nachwelt zu erhalten, zu erforschen, auszustellen und zu vermitteln. Dabei schaffen sie Verbindungen, Verhältnisse und Beziehungen zwischen den Objekten, den Themenbereichen, der gemeinsamen Geschichte, der Wissenschaft und Forschung und letztlich auch mit dem Besucher und der Besucherin selbst.

Ob wissenschaftliche Neugier oder der Anspruch, Entwicklungen zu dokumentieren und damit der Wunsch, die Zeit durch materielle Belege festzuhalten, all diese Beweggründe verbinden. Keine Sammlung ist dabei zufällig, jede hat eine Geschichte und bildet eine Brücke zwischen unserer kulturellen Vergangenheit und der Gegenwart, zwischen der Bevölkerung und ihrem Land. Der Internationale Museumstag 2014 macht auf diese wichtigen Verbindungen zwischen Museen, Menschen und Dingen aufmerksam.

Museion in den Museen

Passend zum Motto der 10. Ausgabe des Internationalen Museumstages in Südtirol hat die Abteilung Museen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Museion erstmals ein verbindendes Leitprojekt entwickelt. Es trägt den Titel „Sammeln verbindet. Museion in den Museen“. Zwölf Werke aus der rund 4.000 Objekte umfassenden Sammlung des Museion, dem Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Bozen, begeben sich auf Reise und tauchen in zwölf Gastmuseen in einem neuen Kontext auf. Sie intervenieren in den bestehenden Ausstellungen und gehen mit ihrer Botschaft eine Verbindung zur Sammlung des jeweiligen Museums ein. Dabei können sie Emotionen hervorrufen, positive Erinnerungen wecken, verwirren und zum Staunen und Nachdenken anregen. Die Werke stammen von internationalen, italienischen und auch von Südtiroler Künstlerinnen und Künstlern.

„Mit dieser Initiative wird die Begegnung der Museen mit zeitgenössischer Kunst, die im vergangenen Jahr des Museumsobjektes intensiviert wurde, weitergeführt und Berührungsängste zum Museum und im Besonderen auch in Bezug auf zeitgenössische Kunst abgebaut. Besonders spannend wird der Kontext, wenn man bedenkt, dass Museumsobjekte auch einmal „zeitgenössisch“ waren“, so die Direktorin der Abteilung Museen Karin Dalla Torre.

Bis Ende Oktober können die Objekte aus dem Museion in folgenden Museen „erlebt“ werden: Diözesanmuseum Hofburg Brixen, Festung Franzensfeste, Frauenmuseum Meran, Museum Gherdëina, MuseumPasseier Andreas Hofer, Museum Ladin Ćiastel de Tor, Naturmuseum Südtirol, Schreibmaschinenmuseum Peter Mitterhofer, Südtiroler Archäologiemuseum, Südtiroler Bergbaumuseum Kornkasten Steinhaus, Südtiroler Landesmuseum für Volkskunde, Vintschger Museum.

Zum Projekt „Museion in den Museen“ erscheint auch eine Broschüre mit Fotos und Beschreibungen zu den einzelnen Kunstwerken und zu ihrem Dialog mit den Objekten im Gastmuseum. Sie liegt in den zwölf Museen und im Museion in Bozen auf.

Programm

Das Programm der 41 Museen, die sich am Internationalen Museumstag beteiligen, findet sich in der handlichen Broschüre, die von der Abteilung Museen herausgegeben wird. Sie liegt in allen Museen, Sammlungen und Ausstellungsorten sowie den Tourismusvereinen und Bibliotheken auf. Außerdem ist das Programm über das Portal der Museen in Südtirol abrufbar: www.museen-suedtirol.it

 

 

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