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„Hope“ startet neue Projekte in Äthiopien

20 Maggio 2014

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„Hope“ startet neue Projekte in Äthiopien

Nach Indien, Brasilien, Rumänien, Moldawien, Nepal, Burma und zahlreichen Hilfen im eigenen Land, startet „hope for a better world“ nun neue Hilfs-Projekte in Äthiopien.

„Die Menschen in dem Afrikanischen Land, das immer noch zu den 25 ärmsten der Welt zählt, haben unsere Hilfe bitter nötig“, so Christine Losso, Vorsitzende der Organisation „hope for a better world“, die seit mehr als 20 Jahren weltweit unterwegs ist und bislang rund 50 Hilfsprojekte ankurbeln oder durchführen konnte. „Der erste Weg in Äthiopien führte mich nach Gambo, rund 250 Km südlich der Hauptstadt Adis Abeba, nahe den Seen Langano, Zway und Shana“, erzählt Losso. Von dort führt die Straße ca 18 Km über Stock und Stein nach Gambo. Gambo wurde in den 60iger Jahren errichtet und wird seit vielen Jahren vom Orden der Consolata Brothers und Sisters geführt. Zentrale Station ist das Krankenhaus, das mehr als 300 Patienten betreut, die aus allen Richtungen herbeiströmen. Hier haben unter anderem auch die „Ärzte ohne Grenzen Südtirol“ einige Projekte verwirklichen können.

„Die Armut und die Not sind grenzenlos. Hier wird augenscheinlich, was eine verfehlte Politik, Korruption in großem Stil und Raffgier von einigen wenigen am großen Rest der Bevölkerung anrichten können“, so Losso. Immer wiederkehrende Dürrephasen verschlimmern die Situation um ein Vielfaches. Wer dies sieht, kann dann nicht mehr nach Hause fahren und sein normales Leben gleichgültig fortsetzen. Es gehe hier um Empathie, soziale Intelligenz und Mitgefühl. Durch Sabine, einer Südtirolerin, die seit mehr als 10 Jahren immer wieder in Gambo arbeitet, hatte Christine Losso das Glück, dort sein zu dürfen und reinschnuppern zu können: In das Dorfleben, in das Krankenhaus, in all dem Elend, das sich in Äthiopien immer noch und tagtäglich abspielt. Die neuen Kontakte in Äthiopien führen nun dazu, dass “hope for a better world” mit Suora Eudouxa, die aus Brasilien stammt und seit mehr als 40 Jahren in Afrika arbeitet, Projekte für Mikrokredite für Frauen starten und zudem auch für den Hausbau ebendieser mittellosen Frauen vorantreiben kann. Und es geht um vieles mehr. „Es gilt in erster Linie, die Frauen zu unterstützen, denn sie sind es, die, wenn sie eine Chance haben, mit viel Einsatz, Fleiß und Engagement, die alltäglichen Dinge im Leben weiterbringen“, sagt Losso. „Hope“ hat sich seit mehr als 20 Jahren den Themen “Hilfe zur Selbsthilfe” und „Wissen bringt Zukunft“ verschrieben. In Äthiopien geht es nun vordergründig um die Alphabetisierung von Frauen und ihre direkte Unterstützung, und auch um deren Kinder. Ihr Appell nun lautet: Bitte helft uns, damit wir helfen können. Unsere Freiwilligenorganisation, die im Landesverzeichnis der Hilfsorganisationen eingetragen ist, freut sich über jede, noch so kleine Spende. Infos gibt es auch unter: facebook: hope for a better world oder www.christinelosso.it

Wir freuen uns auf Spenden bei der Volksbank Naturns: hope for a better world

IBAN: IT06 K058 5658 6300 4357 1170 327   Kennwort Äthiopien

Infokasten: Hope hat neue Partner

Seit einigen Wochen hat „hope for a better world“ mit der „Tafel – Naturns“ (Banco Alimentare), die wöchentlich gesammelte Lebensmittel, die von Geschäften zur Verfügung gestellt werden, an bedürftige Familien und Einzelpersonen verteilt werden, einen neuen Partner. Vorsitzende der „Tafel“ in Naturns ist Edith Noggler, die mit ihren HelferInnen diese Initiative nun auch in Naturns gestartet hat. Zudem arbeitet „hope“ nun auch mit dem Second-Handladen „Kribus Krabus“ in Schluderns zusammen, das von Inge Stecher geführt wird und die mit ihren HelferInnen Kleider und Gebrauchsgegenstände sammelt und günstig verkauft. Der Reinerlös fließt die Freiwilligenorganisation „hope“.

Foto: Christine Losso mit Kindern in Äthiopien

 

 

 

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