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Historisierung der faschistischen Denkmäler in Bozen

20 Maggio 2014

Historisierung der faschistischen Denkmäler in Bozen

Die faschistischen Denkmäler in Bozen sollen in ihren geschichtlichen Kontext gestellt werden, so Tageszeitung Online. Landeshauptmann Arno Kompatscher hat der Landesregierung von seiner Übereinkunft mit Staat und Gemeinde zur Historisierung der faschistischen Denkmäler in Bozen berichtet.  Allen voran das Siegesdenkmal und das Mussolini-Reliefs am Gerichtsplatz. Diese sieht nun vor, dass das unter dem Siegesdenkmal untergebrachte Dokumentationszentrum noch im Juni eröffnet wird und die für dieses Zentrum verantwortliche Arbeitsgruppe auch Lösungsvorschläge für die Historisierung des Reliefs von Hans Piffrader am Bozner Finanzgebäude erarbeiten soll. Die Grundlage für die Vorschläge soll dabei ein Anfang 2011 ausgeschriebener Wettbewerb bilden. Für Arno Kompatscher gelten zwei Leitlinien in Sachen Historisierung. „Wir wollen die Denkmäler nicht verstecken, sondern erklären”, so der Landeshauptmann. Als zweite Leitlinie fügt er hinzu: „Und wir wollen sie auch nicht nur erklären, sondern klar Stellung beziehen gegen totalitäre Herrschaftsformen.“ Diesen Leitlinien folgend, soll die Umgestaltung des Mussolini-Reliefs auch eine bleibende sein.  „Das Anbringen einer Leuchtschrift am Relief ist nicht ausreichend“, so Kompatscher. Er hat zudem unterstrichen, dass in jedem Fall eine einvernehmliche Lösung mit Staat und Stadt gefunden werden soll.

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