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Fürsorgeinstitut INPS/NISF bittet Rentner zur Kasse

21 Maggio 2014

Fürsorgeinstitut INPS/NISF bittet Rentner zur Kasse

Zehn Jahre alte Schulden möchte das Fürsorgeinstitut NISF/INPS derzeit bei Rentnern, die damals angeblich eine zu hohe Rente erhalten haben, eintreiben, so stol.it.

Dass selbst ihre geringe Rente keineswegs mehr sicher ist, müssen viele Südtiroler nun in diesen Wochen erfahren. Das hat ihnen per Brief mitgeteilt, dass sie aus den Jahren 2002 bis 2004 eine zu hohe Rente bezogen haben und nun das Geld zurückzahlen müssen.

Dabei kommt das Fürsorgeinstitut INPS/NISF sofort zur Sache. Monatlich wird kurzerhand mal ein Teil der Überweisung einbehalten, ein Minus, mit dem viele nicht gerechnet haben und das sicherlich nicht leicht wegzustecken ist.

Das sind leider keine Einzelfälle, sondern wir werden fast jeden Tag mit diesem Problem konfrontiert“, so erklärt Elisabeth Scherlin, Direktorin des Patronates KVW in Bozen. Oft stellt sich heraus, dass die Rentner sehr wohl fristgerecht mitteilten, dass sie zum Beispiel ein höheres Einkommen hatten und daher die Rente niedriger ausfallen müsste.

Diese Daten wurden vielleicht verspätet bearbeitet und erst jetzt werden die Schuldverschreibungen verschickt“, so Direktorin Scherlin: „Das trifft viele Rentner sehr hart, denn das Geld ist ausgegeben und diese Kürzung nicht vorhersehbar.“

Dass die lange Hand des INPS/NISF jetzt nach dem Geld greift, hat einen sehr guten Grund, wie Direktor Helmut Warasin bestätigt. Nach zehn Jahren verjähren die Schuldverschreibungen. Von „vielen“ betroffenen Rentnern weiß er aber nichts, es handelt sich um Einzelfälle.

 

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