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Filmfestival Cannes: Goldene Palme für den türkischen Film „Winter Sleep“

24 Maggio 2014

Filmfestival Cannes: Goldene Palme für den türkischen Film „Winter Sleep“

Die Goldene Palme des Filmfestivals Cannes geht in diesem Jahr an den türkischen Film „Winter Sleep“ von Nuri Bilge Ceylan, so Tiroler Tageszeitung Online.
Dieses gab die Jury heute Abend zum Abschluss der 67. Festspiele bekannt. Das Psychodrama handelt von einem despotischen Hotelbesitzer in einen anatolischen Dorf. Dabei sezierte der 55-jährige Regisseur in über drei Stunden die Lethargie der türkischen Intellektuellen. Es ist schon die zweite Palme für einen Film aus der Türkei. 1982 hat das Drama „Yol – Der Weg“ von Serif Gören und Yilmaz Güney den begehrten Hauptpreis des Festivals gewonnen. Darstellerpreise gab es für Julianne Moore und Timothy Spall.
Der Große Preis der Jury, die zweitwichtigste Auszeichnung des Festivals, ging in diesem Jahr an das Sozialdrama „Le meraviglie“ der Italienerin Alice Rohrwacher (35). Der Brite Timothy Spall (57) wurde für seine Leistung in „Mr. Turner“ von Mike Leigh als bester Schauspieler ausgezeichnet. Die US-Amerikanerin Julianne Moore (53) gewann für ihr Spiel in „Maps to the Stars“ von David Cronenberg die Trophäe als beste Schauspielerin.
Der als großer Favorit gehandelte junge Regisseur Xavier Dolan aus Kanada bekam für „Mommy“ den Preis der Jury, der dieses Mal zu gleichen Teilen auch an Jean-Luc Godard aus Frankreich für dessen 3D-Experiment „Adieu au langage“ gibt.  Die Auszeichnung für die beste Regie ging an den US-Amerikaner Bennett Miller für „Foxcatcher. Der Preis für das beste Drehbuch an Andrej Swjaginzew und Oleg Negin für den russischen Beitrag „Leviathan“.
Die österreichische Regisseurin Jessica Hausner ging mit ihrem Film „Amour Fou“ bei der Preisverleihung in der Nebenschiene „Un certain regard“ leer aus. Die se Auszeichnung ging an den Ungarn Kornel Mundruczo für sein futuristisches Werk „White God“ über umher streunende Hunde, die gegen die Menschen rebellieren.
DIE WICHTIGSTEN PREISTRÄGER:

GOLDENE PALME: „Winter Sleep“ von Nuri Bilge Ceylan (Türkei)
GROSSER PREIS DER JURY: „Le meraviglie“ von Alice Rohrwacher (Italien)
PREIS DER JURY:  Zu gleichen Teilen an „Mommy“ von Xavier Dolan (Kanada) und „Adieu  au langage“ von Jean-Luc Godard (Frankreich)
BESTE SCHAUSPIELERIN: Julianne Moore in „Maps to the Stars“ von David Cronenberg
BESTER SCHAUSPIELER: Timothy Spall für „Mr. Turner“ von Mike Leigh (Großbritannien)
BESTE REGIE: Bennett Miller für „Foxcatcher“ (USA)

BESTES DREHBUCH: Andrej Swjaginzew und Oleg Negin für „Leviathan“ (Russland)

GOLDENE PALME: Für den besten KURZFILM: „Leidi“ von Simon Mesa Soto (Kolumbien)

Der Preis der Jury in der renommierten Sektion „Un certain regard“ ging an den schwedischen Filmemacher Ruben Östlund für seine bissige Komödie „Turist“ über eine Familie, die vom Vater nach einem Lawinenabgang sich selbst überlassen bleibt. Für die Dokumentation „The Salt of the Earth“ über den brasilianischen Fotografen Sebastiao Salgado, den Wim Wenders mit Salgados Sohn Juliano gedreht hat, gab es den Spezialpreis.

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