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SÜD-TIROLER FREIHEIT: Bezirksversammlung Bozen Stadt Land

18 Aprile 2014

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SÜD-TIROLER FREIHEIT: Bezirksversammlung Bozen Stadt Land

Am Dienstag, 15. April, lud die SÜD-TIROLER FREIHEIT die Mitglieder des Bezirkes Bozen Stadt und Land zur Bezirksversammlung ins Hotel Greifenstein in Terlan. Dabei kamen die aktuellen Themen „Politikerpensionen“, unser selbstverwaltetes „Selbstbestimmungs-Referendum“, die Versammlung der EFA in Santiago de Compostela und die Aufbruchstimmung in Europa zur Sprache. Nach dem bereits  angekündigten Rücktritt von Bezirkssprecher Lorenz Puff wurden neue Mitglieder für die Bezirksgruppe gewonnen, welche aus ihren Reihen einen neuen Sprecher bestimmen werden.
Eröffnet wurde die Versammlung mit Begrüßung der Mitglieder sowie der drei Landtagsabgeordneten Dr. Eva Klotz, Sven Knoll und Bernhard Zimmerhofer von Roland Lang, der die Versammlung auch moderierte.
L. Abg. Eva Klotz erklärte zum Thema „Politikerpensionen und Politikerprivilegien – Wie geht es jetzt weiter?“ die Ausgangssituation, welche vor der Neuregelung der Gehälter und Pensionen herrschte. Ein Schnitt war dringend nötig, und sie habe mit Hinblick auf erzielte Einsparungen zugestimmt. Den Abgeordneten waren vorab jedoch nie Summen genannt worden, so dass sie im Unklaren gewesen sei.
Nach ihrer Darlegung der Ist-Situation bestand für die Mitglieder die Möglichkeit, Fragen zu stellen, und Eva Klotz stand jedem gerne Rede und Antwort. Die Mitglieder vertrauen ihr und unterstützen sie in allen zukünftigen Schritten.
Dann gewährte der L. Abg. Bernhard Zimmerhofer einen Einblick in die Tätigkeit der Europäischen Freien Allianz (EFA), bei deren 3 tägigen Versammlung in Santiago de Compostela er, Peter Gruber und DDr. Cristian Kollmann teilgenommen hatten.
L. Abg. Sven Knoll berichtete über unser selbst verwaltetes Referendum und darüber, dass die Bewegung gerade dabei sei, sich mit den politischen Vertretern in Innsbruck, Wien und Rom zu treffen. Er verwies auf den Umbruch in Europa, den verstärkten Willen zur Freiheit verschiedener Völker und die Chance für Südtirol. Die staatlichen Verfassungen dürften nicht ein Völkerkerker sein, denn die UNO- Menschenrechtspakte mit dem Recht auf Selbstbestimmung stünden über den staatlichen Verfassungen mit dem Souveränitätsanspruch.
Dr. Claudio Bernardoni berichtete über eine politische Tagung der EURAC zu den Parallelen Krim- Südtirol, und die überaus interessanten Ausführungen der Fachleute. Dann erläuterte er das erfolgreiche Internet- Referendum im Veneto, die große Teilnahme besonders im Gebiet der Serenissima, und die breite Zustimmung der Bevölkerung. Er nannte jene 25 Verhafteten politische Dummköpfe, die sich von Provokateuren infiltrieren gelassen hätten, und in die Mausefalle der Geheimdienste getappt seien. Dieses kindische Verhalten schade leider der Selbstbestimmungsbewegung aller Völker Italiens. Das sei ganz im Interesse der italienischen Nationalisten.

Lorenz Puff, bisheriger Bezirkssprecher, hatte sich der Wahl als Bezirksmajor des Südtiroler Schützenbundes gestellt und war gewählt worden. Aus Zeitgründen musste er deshalb sein Amt als Bezirkssprecher der Bewegung SÜD-TIROLER FREIHEIT aufgeben.
Werner Thaler erklärt den Anwesenden die Struktur und die Aufgabe, dann wurden neue Mitglieder des Bezirksausschusses ermittelt: Jonas Mittermair aus Leifers, Meinrad Berger und Andreas Raffeiner aus Bozen und Hans Unterweger aus Sarnthein sagten ihre Mitarbeit zu. Franz Winkler aus Wangen, Peter Pfeifer aus Deutschnofen und Dr. Claudio Bernardoni unterstützen die Gruppe.
Zum Ausklang des Abends bedankte sich Roland Lang beim ehemaligen Bezirkssprecher Lorenz Puff für die geleistete Arbeit, er habe als Mann der ersten Stunde den Bezirk übernommen. Ebenso galt der Dank den drei Landtagsabgeordneten sowie allen anwesenden Mitgliedern für die Teilnahme und anregende Diskussion.

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