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SCHULE IM 20. JH.: NEUE AUSSTELLUNG IM DORFMUSEUM GUFIDAUN

15 Aprile 2014

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SCHULE IM 20. JH.: NEUE AUSSTELLUNG IM DORFMUSEUM GUFIDAUN

Wie sah der Schulalltag im vergangenen Jahrhundert aus? Seit wann gibt es die Pflichtschule? Welche Strafen waren damals üblich, wenn man im Unterricht nicht aufgepasst hat? Das Dorfmuseum Gufidaun erzählt in seiner neuen Ausstellung „Schule im 20. Jahrhundert“ spannende Geschichten über das Schulleben aus dieser Zeit. Die Ausstellung wird am Mittwoch, 23. April, um 19 Uhr im Museum eröffnet.

Wie war es, als unsere Großeltern zur Schule gingen? Was passierte, wenn man im Unterricht nicht aufgepasst hat? Was verstand man früher unter „Kleine Klassen“ und was unter „Große Klassen“? Wie viele Lehrer wurden für deren Betreuung eingesetzt? Seit wann gibt es die Pflichtschule?

Die neue Sonderausstellung im Dorfmuseum Gufidaun gibt Antworten auf diese und viele weitere Fragen zum Schulleben im 20. Jahrhundert und erzählt spannende Geschichten aus der damaligen Zeit: Der Schulweg dauerte oft länger als eine Stunde. Im Winter kämpften sich die Kinder mit Fußeisen durch Eis und Schnee, in der Schultasche mussten sie das Holz für die Beheizung der Schulräume mitbringen. In einem einzigen Schulraum saßen manchmal über 40 Schüler und Schülerinnen. Und „gute Erziehung” bedeutete hauptsächlich strenge Erziehung.

Zu sehen ist auch eine Diashow mit historischen Aufnahmen.

Die in der Ausstellung „Schule im 20. Jahrhundert“ ausgestellten Objekte, darunter auch zwei Rechentafeln aus dem 19. und 20. Jh., stammen großteils aus der Grundschule in Gufidaun, werden aber auch als Leihgabe vom Bischöflichen Institut Vinzentinum in Brixen zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellung „Schule im 20. Jahrhundert“ im Dorfmuseum Gufidaun wird am Mittwoch, 23. April, um 19 Uhr im Dorfmuseum eröffnet.

Für Schulklassen bietet das Museum spezielle Führungen sowohl in deutscher, als auch in italienischer Sprache an, und zwar am Mittwoch, 14., 21. und 28. Mai, jeweils um 17 Uhr. Andere Termine können mit dem Museumsobmann Otto Schenk unter der Telefonnummer 348 7747339 vereinbart werden.

Das Dorfmuseum Gufidaun zeigt auf vier Etagen volkskundliche und kunsthistorische Güter. Die Sammlung lässt sich drei großen Themenkreisen zuordnen: den bäuerlichen, handwerklichen und hauswirtschaftlichen Arbeitsgeräten; der religiösen und profanen Kunst und der Dokumentation der Dorfgeschichte, auch in ur- und frühgeschichtlicher Hinsicht.

Öffnungszeiten: Mittwoch von 20-22 Uhr, Do von 17-19 Uhr, Freitag 10-12 Uhr. Weitere Führungen auf Anfrage unter 348 7747339.

Informationen im Dorfmuseum Gufidaun, Pfleghaus, Gufidaun 47, Klausen, Tel. 0472 847399, schenk.otto@dnet.it

Mikroskop: Leihgabe des Vinzentinum, Foto Verena Lantschner (Dorfmuseum Gufidaun)

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