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LANDESREGIERUNG REFORMIERT „WOBI“

2 Aprile 2014

LANDESREGIERUNG REFORMIERT „WOBI“

 Das Wobi wird künftig die Wohnungen, insgesamt sind es ca. 13.200 zuweisen, so stol.it. Vor allem aber ist „Wobi“ der Ansprechpartner für die Mieter und wird sich auf diese Aufgaben konzentrieren. Den Bau und die Sanierung von Wohnungen wird das Landesamt für Hochbau übernehmen”, so Landesrat Christian Tommasini gestern nach der Sitzung der Landesregierung, die grünes Licht für die Reform gegeben hat.

Auch werden im Wobi die Bereiche Konfliktmanagement im Mieterservice gestärkt. Die Neuordnung soll es dem Wobi ermöglichen, sich auf den Kernbereich seiner Tätigkeit zu konzentrieren und die vielen, noch dazu sehr unterschiedlichen Sozialwohnungen zu verwalten.

‘Die toten Zeiten’ werden weiter verkürzen. Für 2014 hat sich das Wohnbauinstitut das Ziel gesetzt, 550 Wobi-Wohnungen zu sanieren, unter Tommasini. 2013 wurden 432 Wohnungen saniert, 397 wurden im vergangenen Jahr frei.

Damit hat das Wobi ein wichtiges Ziel bereits erreicht, so der Landesrat. “Es wurden mehr Wohnungen saniert, als frei wurden. Diesen Weg wollen wir weitergehen.”

Es geht vor allem darum, die sogenannten ‘toten Zeiten’, in denen Sozialwohnungen leer stehen, weiter zu verkürzen.

“Leerstände sind leider nicht zu vermeiden, weil es immer Übergangsphasen gibt, wenn eine Wohnung frei oder saniert wird”, so Tommasini.

Ziel ist aber, diese toten Zeiten unter die europäischen Vorgaben zu senken. Dank effizienter Planung und einer zeitlich befristeten Aufnahme von Experten, die die Sanierungsarbeiten begleiten.

Rund ein Drittel der 218 Personen umfassenden Wobi-Belegschaft wird durch die Reform Anfang 2015 zum Land wechseln. Die Wobi-Personalverwaltung geht an die Personalabteilung des Landes über.

Im Institut bleibt eine Abteilung mit vier Verwaltungseinheiten: Rechtsamt, Amt für Mietenbuchhaltung, Mieterservice und technisches Amt, das wiederum die Bereiche Instandhaltung sowie Rechtsfragen umfasst.

Der Wobi-Verwaltungsrat wird nun aus drei statt aus fünf Mitgliedern bestehen. Neben Präsident Konrad Pfitscher und Wobi-Vize Renzo Caramaschi wird Manuela Paulmichl im Verwaltungsrat sitzen. Die Amtsdauer der Räte wird von fünf auf drei Jahre herabgesetzt.

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