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EU-Programm „Zuerst Südtirol, dann Europa!”

22 Aprile 2014

EU-Programm „Zuerst Südtirol, dann Europa!”

Im Beisein der Vertreter der österreichischen FPÖ stellten Lega und Freiheitliche ihr EU-Programm vor. Ihr Slogan: „Zuerst Südtirol, dann Europa!”

 „Wenn man uns als EU-kritische Partei bezeichnet, dann trifft man damit sicherlich den Nagel auf den Kopf, so Pius Leitner, Tageszeitung Online.” Heute stellten die Freiheitlichen und die Lega Nord, im Beisein der österreichischen FPÖ, im Hotel Laurin ihr gemeinsames Programm für die Europawahlen am 25. Mai vor.„Für uns ist dieser Tag eine Ehre”, so der Lega-Kommissar Maurizio Fugatti. Die drei Parteien teilen dieselben Ansichten zu Einwanderung, Islam, Selbstbestimmung und Autonomie. Nun endlich hat man ein gemeinsames Abkommen erreicht. Das Ziel ist ein „anderes Europa”, so sind sich die drei Parteien einig. „Zuerst Südtirol, dann Europa”, lautet der Titel des Wahlprogramms.
Die Allianz schließt auch den Front National von Marine Le Pen und den Vlaams Belang von Geert Wilders ein, schildert der Lega-Kandidat Lorenzo Fontana. Geplant ist unter anderem ein Referendum gegen den Euro. Markus Abwerzger, Obmann der Tiroler FPÖ, ist der Ansicht, dass der Vertrag von Maastricht den Nationalstaaten ihre Eigenstaatlichkeit genommen hat. Die europäische Allianz, der die FPÖ angehört, setzt sich hingegen für ein föderalistisches Europa ein.
Der FPÖ-Südtirolsprecher kündigt an, seinen heutigen Urlaub in Padanien zu verbringen. Dafür erhält er Applaus von Maurizio Fugatti.
Wie groß sind die Chancen der Freiheitlichen wirklich auf einen Sitz in Brüssel?
„Die Chancen sind da. Wir haben schon Wahlen geschlagen, bei denen wir von vornherein keine Chancen hatten; sagt Pius Leitner.”
Das Ziel sind 20.000 Vorzugsstimmen für Pius Leitner.

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