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700 leerstehende Wohnungen in Bruneck

22 Aprile 2014

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700 leerstehende Wohnungen in Bruneck

Gerd Corradini, Kandidat der SÜD-TIROLER FREIHEIT bei den Gemeinderatswahlen in Bruneck, zeigt sich bestürzt in Anbetracht der fast 700 leerstehenden Wohnungen in Bruneck. Die alleinige Schuld auf die Vermieter abzuwälzen, wäre ein großer Fehler. Schließlich seien es oft die gesetzlichen Rahmenbedingungen, unter welchen die Hauseigentümer litten.

In Bruneck gebe es kaum Kleinwohnungen, die zu weniger als 500 € im Monat vermietet würden. Nebenkosten nicht mit einberechnet. Größere Wohnungen ab 4 Zimmern erreichen sehr schnell die 1.000 € Marke. Ein Sachverhalt der auch aufgrund der Mietzuschüsse von Seiten des Landes entstanden ist. Während noch vor einigen Jahren ein Großteil der Mieter in den Genuss dieser Förderungen gekommen ist, wird jetzt der Geldhahn zugedreht. Somit ist leistbares Wohnen für viele zum Traum geworden.

Ein weiteres Problem stellt die Angst der Vermieter dar, im Falle von ausbleibenden Mietzahlungen auf keine hilfreiche gesetzliche Maßnahme vertrauen zu können. Oft wird eine Wohnung dann lieber nicht vermietet, bevor man  sich mit unangenehmen Mietern die nicht zahlen, streiten muss.

Dem Dilemma „zu viele freie und trotzdem zu teure Wohnungen“ muss mit folgenden 4 Maßnahmen entgegengewirkt werden, fordert Corradini: Durch gesetzliche Rahmenbedingungen, die den Vermietern mehr Rechte einräumen, durch die Befreiung der Steuer auf Erstwohnungen, durch die steuerliche Entlastung vermieteter Zweitwohnungen und durch hohe Beitragszahlungen bei freien oder nicht vermieteten Ferien- und Zweitwohnungen.

Sowohl die Landes- als auch die Gemeindepolitik müssen die Zeichen der Zeit endlich erkennen, um diesem inakzeptablen Zustand ein Ende zu setzen, schließt Gerd Corradini.

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