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Alt-Politiker mit Luxus-Pensionen

3 Febbraio 2014

Alt-Politiker mit Luxus-Pensionen

GeldscheineDie finanziell angeschlagene Südtiroler Volkspartei will ihre Alt-Mandatare nun zur Kasse bitten. Bei welchen Polit-Rentnern wird die SVP mit dem Klingelbeutel vorstellig werden?

Es ist nicht so, dass Luis Durnwalder kein Auskommen mit seinem (Renten-)Einkommen hätte. Aber ein Umstand ärgert den Alt-Landeshauptmann doch: Wenn er einmal in Pension geht, so pflegte er sich auszudrücken, dann wird er genauso viel Pension beziehen wie z. B.
Eva Klotz oder ein Pius Leitner, so Tageszeitung online.
Alle (alten) Landtagsabgeordneten, die mindestens vier Legislaturperioden im Hohen Haus „abgesessen“ haben, beziehen dieselbe Rente, unabhängig davon, welche Ämter sie bekleidet haben. Gegen sein Gehalt als LH mit rund 12.000 Euro netto im Monat, kassiert Luis Durnwalder jetzt eine Baby-Pension die rund 5.900 Euro netto im Monat ausmacht.
Und es könnte für den Alt-LH noch schlimmer kommen. Seine Partei, der finanziell das Wasser bis zum Hals steht, will jetzt, ganz höflich, auch die Alt-Politiker zu einem Obolus zwingen. Die Freude über diese Maßnahme mit dem Klingelbeutel hält sich jedoch in Grenzen.
Es gibt eine Umfrage, die Tageszeitung online vergangene Woche unter SVP-Alt-Mandataren veröffentlicht hat. Die Palette der Reaktionen reichte von Zustimmung (Arthur Feichter: „Ich spende gerne“), Bauchweh – bis hin zu einem eleganten Durch-die-Blume-Ihr könnt-mich-mal.
Die Maßnahme der SVP-Verantwortlichen, sich bei den „Alten“ Geld zu holen, ist durchaus nachvollziehbar. Denn es gibt Alt-Politiker, die verdammt hohe und teilweise auch Mehrfach-Pensionen kassieren.

 

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