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Kein Gemeindegeld für Carabinieri

3 Gennaio 2014

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Kein Gemeindegeld für Carabinieri

Lang

Die Gemeinde Schenna hat es am 22. September beschlossen, Ratschings am 27. November 2013: Eine finanzielle  Unterstützung der jeweiligen Carabinieristation mit Gemeindegeldern, so Roland Lang von der SÜD-TIROLER FREIHEIT. 

Anstatt froh zu sein, diese Hüter der Italianità  loszuwerden, werden ihnen  mit Steuergeldern die Mieten bezahlt. In einigen Gemeinden werden Ihnen auch die Müllabfuhrgebühren nachgelassen. Die Aufgaben der Carabinieri könnte ohne weiteres auch die jeweilige Gemeinde übernehmen. Hier sollten endlich die Südtiroler Parlamentarier aktiv werden. Für die öffentliche Sicherheit in der Gemeinde ist sowieso der Bürgermeister verantwortlich, erklärt Lang.

Mit ungeschulten Beamten und minderwertigen Computern und meistens  mit viel zu großen Büroräumen stehen die Carabinieristationen in Südtirols Dörfern. Sehr oft  besitzt die Kaserne auch noch auch noch eine geräumige Wohnung für den „Maresciallo“, nach außen demonstriert eine grünweißrote Fahne, dass hier Italien ist. Nach 19 Uhr ist aber nur mehr die Fahne da- bei Verkehrsunfällen wird der Anrufer an die großen Carabinieristationen in den Städten umgeleitet. Damit fällt auch die Sicherheitspräsenz der Carabinieri bei Einbrüchen in den Nachtstunden flach.

Was die Bürgermeister anscheinend nicht wissen: Die Carabinieri haben zusammen mit den Schwarzhemden unter dem Faschismus die Südtiroler drangsaliert und später in den sechziger Jahren weitere schwere Menschenrechtsverletzungen an wehrlosen politischen Häftlingen verübt, auch mit Todesfolgen. Dafür haben sie sich nie entschuldigt und auch heute noch fühlen sich viele von ihnen hauptsächlich als Verteidiger römischer Interessen.

Seit einiger Zeit sind die Carabinieri als Militärpolizisten auch Mitglied  der Europäischen  Gendarmerietruppen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie sich mit der Militärpolizei von Frankreich, Spanien, Portugal und Niederlanden in eine europäische militärische Polizeitruppe  (European Gendarmerie Force) zusammengeschlossen werden und damit de Facto aufhören zu existieren.

Auch für diesen Fall sollten in Südtirol die nötigen Vorkehrungen  getroffen werden und die Aufgaben der Carabinieri den Gemeinden bzw. den Gemeindepolizisten übertragen werden. Auch eine eigene Landespolizei muss endlich ins Auge gefasst werden. Die SÜD-TIROLER FREIHEIT wird außerdem die Beschlüsse der Gemeinden Schenna und Ratschings von der Gemeindeaufsicht auf ihre Rechtmäßigkeit überprüfen lassen, teilt Roland Lang mit.

 

 

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