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Flughafen Bozen: LH Kompatscher für offene Diskussion

25 Gennaio 2014

Flughafen Bozen: LH Kompatscher für offene Diskussion

aereo-pista-aeroporto-bolzanoDer Bozner Flughafen ist für das Transportministerium strategisch unwichtig, so Tageszeitung online. LH Arno Kompatscher steht hinter der umstrittenen Infrastruktur. Er könnte sich aber ein Referendum darüber durchaus vorstellen.

Der Flughafen hielt schon die alte Landesregierung rund um Luis Durnwalder auf Trab. Auch Arno Kompatscher wird der Flughafen in den kommenden Monaten und Jahren noch Kopfzerbrechen bereiten. Deshalb will er nun so schnell wie möglich ein Konzept für diese umstrittenen Infrastruktur ausarbeiten: „Wir werden uns unmittelbar mit den zuständigen Stellen in der Landesverwaltung und beim Flughafen zusammensetzen und ein zukunftsfähiges Konzept ausarbeiten“, erklärt Kompatscher. Daraus soll klar hervorgehen, wie viel der Flughafen wirklich kostet, welche Maßnahmen ergriffen werden und welchen Nutzen er für die Südtiroler hat. LH Kompatscher möchte eine offene Diskussion, „und das unabhängig von der Bewertung des Ministeriums“. Das ist ernüchternd: Vor Kurzem präsentierte der italienische Transportminister Maurizio Lupi den aktualisierten nationalen Flughafenplan. Darin sind die Flughäfen in Italien kategorisiert und nach Priorität gelistet, um unnötige Investitionen und Subventionen in diesem Bereich künftig zu vermeiden. Für Minister Lupi sind die strategisch wichtigsten Flughäfen in Mailand, Venedig, Bologna, Pisa und Firenze. Und der Flughafen Bozen? 
Im vorangegangenen Plan war noch die Kategorie „futuro incerto“ angeführt, in der sich neben anderen Provinzflugplätzen auch jener von Bozen befand. In der aktuellen Version fehlt diese Kategorie. Also damit auch der Flugplatz Bozen. Kompatscher steht hinter dem Flughafen, ebenso wie sein Vorgänger Luis Durnwalder: 
Auf seiner letzten Sitzung als Landeshauptmann hat er die Ausbaupläne, die derzeit aufgrund eines Verwaltungsgerichtsverfahrens auf Eis gelegt sind, bestätigt.„Ich bin nach wie vor überzeugt, dass ein funktionierender Flughafen einen Mehrwert darstellt“, betont Kompatscher. 
“Sobald das klar ist, kann er sich vorstellen, die Südtiroler über den Flughafen abstimmen zu lassen: „Gegebenenfalls kann man dann auch über Investitionen, über die Weiterführung oder auch über die Nicht-Weiterführung eine Volksabstimmung durchführen.“

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