Cronaca

Ein fragwürdiges Geschäft mit dem Tod- nichts für schwache Nerven

8 Ottobre 2013

Ein fragwürdiges Geschäft mit dem Tod- nichts für schwache Nerven

Krematorien

Krematorien sammeln laut Presseberichte Zahngold von Toten. In der Asche von kremierten Toten findet sich immer wieder auch Zahngold. Einzelne Schweizer Krematorien verwerten das Gold und verkaufen es weiter. Das stößt auf Kritik.

Seit Krematorien eine neue Aschemühle haben, werden Edelmetallrückstande aus der Asche der Verstorbenen automatisch aussortiert. Hauptsächlich fällt Gold an, aber auch Silber und Platin. Die Edelmetalle stammen von Zahngold und Schmuck.

Das Gold wird an einem Goldschmied verkauft. Die Verwertung lohnt sich: Der Erlös wird für die Friedhofs-Finanzierung verwendet. Man habe auch diskutiert, ob man das Geld spenden solle, sich aber dagegen entschieden: Beim Verband der Schweizer Krematorien spricht man von einem “sensiblen Thema”. Zahngold gehört zur Erbmasse.

Das Vorgehen stößt auch bei Rechtsexperten auf Kritik. Anders als in der Schweiz ist laut Bericht die Verwertung von Zahngold auch in deutschen Krematorien bereits weit verbreitet.


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