Cronaca

Meine persönliche Ansicht zur Massentierhaltung: Massentierhaltung ist wirtschaftlich, aber nicht artgerecht

10 Settembre 2013

Meine persönliche Ansicht zur Massentierhaltung: Massentierhaltung ist wirtschaftlich, aber nicht artgerecht

Massentierhaltung

Massentierhaltung, an was denkt ihr wenn ihr dieses Wort hört? An Tiere die vielleicht etwas vernachlässigt werden? Die vielleicht etwas zu wenig Platz haben und deswegen nicht 100 Prozentig artgerecht gehalten werden?

Fleisch wird in Deutschland meist im Discounter verkauft – nicht im Bioladen. Das heißt: Der überwiegende Anteil des in Deutschland produzierten Fleischs stammt aus konventioneller Tierhaltung.Auch wenn Rind und Schwein nicht auf einen persönlichen Namen hören, sondern nur eine Nummer im System sind, ist es wichtig, dass für ihr Wohlergehen gesorgt wird. Wenn diese Tiere gezüchtet werden, um später gegessen zu werden, sollten sie gesund sein.

Dass Massentierhaltung nicht nur der Ernährung der Menschheit dient, dürfte jedem klar sein. Sie ist eine Geldquelle für die Fleischindustrie. Welch unbeschreibliche Tierquälerei oft damit verbunden ist, sollte uns allen bewusst sein. Natürlich können wir nicht auf die Ernährung verzichten, auch wenn der Mensch biologisch ohne Fleisch auskäme.

Bewusst weniger Fleisch konsumieren, auf die Herkunft achten und Billigware aus Massentierhaltung meiden, das könnte ein erster Schritt in die richtige Richtung sein.

Zwar hört es der Konsument gerne, dass sein Braten von einem Schwein stammt, das nicht großem Stress ausgesetzt war, doch dafür ein paar Euro mehr zu bezahlen, dazu ist kaum einer bereit. Das nimmt den Landwirten die Motivation. Es ist mit artgerechter und liebevoller Aufzucht nichts mehr verdient. Finanziell attraktiv bedeutet leider: Tierproduktion in Massen.

Doch gefragt sind auch wir als Verbraucher. “Wie wir einkaufen, entscheidet darüber, welche Betriebe überleben und welche Landwirtschaft betrieben wird. Eine regionale mit kleinen Bauernhöfen oder eine industrielle mit Massentierhaltung und dem Import von Genmais als Futtermittel.“

Ich esse auch Fleisch. Zwar wenig, aber dafür achte ich auf Qualität und ordentliche Tierhaltung.

 

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