Cronaca

Der Sänger, Jazz-Pianist und Bandleader Paul Kuhn ist tot

23 Settembre 2013

Der Sänger, Jazz-Pianist und Bandleader Paul Kuhn ist tot

Paul Kuhn

Er starb in der Nacht zu Montag im Alter von 85 Jahren, wie seine Agentur der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. Nach Informationen der “Bild”-Zeitung hatte sich der Gesundheitszustand des Musikers Anfang September verschlechtert.

 

„Paulchen” Kuhn so wie wir ihn nannten aus Wiesbaden war schon zu Lebzeiten eine deutsche Swinglegende. Er verkörperte ein gutes Stück Fernsehunterhaltung und Showgeschichte der alten Bundesrepublik. In der Nachkriegszeit machte er seinen Landsleuten musikalisch Beine. Jetzt ist Paul Kuhn im Alter von 85 Jahren gestorben, wie seine Agentur am Montag mitteilte.
Ein virtuoser “Mann am Klavier” und begnadeter Entertainer, wie sie im deutschen Sprachraum eher selten sind, Der Mann mit dem zerknautschten Gesicht, dem müden Blick und den Tränensäcken brachte einen gehörigen Schuss Ironie in Musikshows und machte den Swing nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland populär. 2010 wurde er sogar mit einem Jazz-Echo für sein Lebenswerk geehrt.
Auch als Sänger von Stimmungsliedern (“Es gibt kein Bier auf Hawai”) mit markanter Stimme wurde Kuhn bald populär. Er gastierte mit seiner Band im In- und Ausland von der Londoner Royal Festival Hall bis zu den Wiener Festwochen. In den frühen 50er Jahren war Kuhn Mitglied bei den “German All Stars”, wo sich später auch Max Greger und James Last ihre ersten Sporen verdienten.
Vor allem die Berliner schlossen Kuhn schnell in ihr Herz.

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