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Spezial Innovation: neue Herausforderungen zwischen Kultur und Innovation

21 Giugno 2013

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Spezial Innovation: neue Herausforderungen zwischen Kultur und Innovation

culturainnovazione23/06/2013 – Die Landesräte Christian Tommasini (Schule und italienische Kultur) und Roberto Bizzo (Arbeit, Innovation und Kooperation) haben die die Ergebnisse des Forschungsprojektes “Ricerca sulle industrie Creative e Culturali dell’Alto Adige” vorgestellt.
Im Auftrag der Landesressorts für italienische Kultur und für Innovation hat Giorgio Tavano Blessi von der Freien Universität Bozen die Kulturindustrie und Kreativwirtschaft in Südtirol zwischen 2012 und 2013 untersucht. Ziel des Projektes war es, die Rolle dieser Kategorie von „Industrie” innerhalb des Landesgebietes zu analysieren, um Angaben zur zukünftigen Entwicklung dieser zeitgenössischen Wirtschaftsform machen zu können.

Die Kultur gilt als neuer Wirtschaftszweig mit zunehmender Bedeutung um Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Kultur verbindet sich mit Unternehmen und Bürgern als strategisches Mittel für Gesundheit, Wohlbefinden, Lebensqualität, Kreativität und Innovation.
Als relativ junger Wirtschaftszweig bietet die Kultur- und Kreativindustrie in Südtirol Entwicklungspotential, sowohl in Bezug auf Arbeitsplätze und als auch der Wertschöpfung.
Vor drei Jahren hat die EU ein Grünbuch über das Potenzial der Kreativ- und Kulturindustrie (kurz KKI) als Teil der Europäischen Kulturagenda verfasst, das auch auf die Entwicklung der KKI auf lokaler und regionaler Ebene eingeht.
Die Kultur – und Kreativindustrien sind ungefähr 2.200 mit 5.800 Beschaeftigten und einen Umsatz von 658.000 Euro.
Heute sind fünf Prozent der kleinen oder mittelgroßen Betriebe Südtirols KKIs (rund 1400), die 4750 Personen beschäftigen. Es handelt sich dabei um einen der wenigen Wirtschaftsbereiche Italiens, der in den Jahren von 2007 bis 2011 gewachsen ist, was Wert, Anzahl der Unternehmungen und Anzahl der Beschäftigten betrifft. Einblick in Südtirols KKI-Netz gab er auch anhand einer qualitativen Erhebung über Standort und Entwicklung.
“Kultur schafft Reichtum und Zukunft”, betonte eingangs Kulturlandesrat Christian Tommasini, der diese Aussage sowohl im soziokulturellen, als auch im wirtschaftpolitischen Kontext verstanden wissen will. “Von den knapp 200.000 Erwerbstätigen in Südtirol sind nur zwei Prozent im Bereich der Kultur tätig”, so der italienische Kulturlandesrat, der in der Kulturarbeit im weiteren Sinne große Entwicklungsmöglichkeiten und interessante und qualifizierte Beschäftigungsfelder für Jugendliche sieht.
“Während die klassischen Wirtschaftszweige derzeit Arbeitslose produzieren, gibt es neue Tätigkeitsfelder, die wachsen und sich entwickeln”, erklärte der Landesrat für Arbeit, Innovation und Genossenschaftswesen, Roberto Bizzo. Südtirol setze in allen Bereichen stark auf Nachhaltigkeit. Nachhaltigkeit und Einmaligkeit sind zwei Eigenschaften, die in vielen Sektoren nachgefragt sind und Mehrwert schafften und auf die neue Betriebe heute aufbauen könnten. Dies gelte besonders für die so genannte Kreativ- und Kulturindustrie.
“Die Studie soll nun als Grundlage dienen, um diese zeitgenössische Wirtschaftsform, von der wir uns auch Impulse für die Gesamtwirtschaft erwarten, anzukurbeln”, so die Landesräte Bizzo und Tommasini abschließend.
Die Studie wird in Kürze auf den Webseiten der Abteilung für italienische Kultur und der Abteilung für Innovation veröffentlicht und wird somit online abrufbar sein.

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