{"id":233712,"date":"2026-11-06T19:24:00","date_gmt":"2026-11-06T18:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/?p=233712"},"modified":"2026-11-05T20:25:22","modified_gmt":"2026-11-05T19:25:22","slug":"wurde-und-rechte-der-senioren-im-mittelpunkt-austausch-mit-der-svp-generation-60-in-schlanders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/2026\/11\/06\/wurde-und-rechte-der-senioren-im-mittelpunkt-austausch-mit-der-svp-generation-60-in-schlanders\/","title":{"rendered":"W\u00fcrde und Rechte der Senioren im Mittelpunkt: Austausch mit der SVP Generation 60+ in Schlanders"},"content":{"rendered":"<p data-pm-slice=\"1 1 []\">Die Rechte \u00e4lterer Menschen, ein selbstbestimmtes Leben im Alter und der Schutz vor Altersdiskriminierung standen im Mittelpunkt einer Sitzung der SVP-Generation 60+ des Vinschgaus in Schlanders. Bezirksvorsitzender Johann (Hans) Mitterer und sein Stellvertreter Franz Schuster begr\u00fc\u00dften dazu die Seniorenbeauftragte der Volksanwaltschaft, Vera Tronti Harpf, sowie den SVP-Landesvorsitzenden Otto von Dellemann.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt des Treffens stand der direkte Austausch \u00fcber die Herausforderungen und Bed\u00fcrfnisse der \u00e4lteren Generation. Mitterer und Schuster unterstrichen, wie wichtig es sei, die Anliegen von Seniorinnen und Senioren ernst zu nehmen, ihr Wohlergehen zu f\u00f6rdern und ihnen in der Gesellschaft eine h\u00f6rbare Stimme zu geben.<\/p>\n<p>Vera Tronti Harpf stellte ihre T\u00e4tigkeit vor und informierte \u00fcber die Beratungs- und Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Menschen ab 65 Jahren. Zu ihren Aufgaben geh\u00f6ren der Schutz der Rechte \u00e4lterer Menschen, die F\u00f6rderung eines selbstbestimmten Alterns sowie die Beratung bei Konflikten mit Angeh\u00f6rigen, Pflegepersonen und \u00f6ffentlichen Diensten. Sie ermutigte Seniorinnen und Senioren, sich bei Fragen und Problemen an die Seniorenbeauftragte zu wenden. W\u00fcrde und Rechte m\u00fcssten in jeder Lebenssituation gewahrt bleiben.<\/p>\n<p>Otto von Dellemann lenkte den Blick auf die Altersdiskriminierung, insbesondere im Versicherungswesen. H\u00f6here Pr\u00e4mien und erschwerte Vertragsbedingungen k\u00f6nnten \u00e4ltere Menschen benachteiligen und ihre Handlungsm\u00f6glichkeiten einschr\u00e4nken. Wer \u00fcber Jahrzehnte einen Beitrag zur Gesellschaft geleistet habe, verdiene Respekt, faire Behandlung und Chancengleichheit, betonte er.<\/p>\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt war das Pflegegeld, das von Dellemann als eine der wichtigsten sozialen Errungenschaften S\u00fcdtirols bezeichnet wurde. Der V.I.T.A.-Fragebogen zur Einstufung der Pflegebed\u00fcrftigkeit habe sich grunds\u00e4tzlich bew\u00e4hrt. R\u00fcckmeldungen von Betroffenen und Angeh\u00f6rigen machten jedoch deutlich, dass einzelne Kriterien nicht mehr vollst\u00e4ndig den heutigen Pflegebed\u00fcrfnissen entspr\u00e4chen. Deshalb regte von Dellemann an, den Fragebogen gemeinsam mit Fachleuten, Pflegekr\u00e4ften sowie Betroffenen und Angeh\u00f6rigen zu \u00fcberpr\u00fcfen und bei Bedarf gezielt anzupassen.<\/p>\n<p>Auch die zunehmende Digitalisierung \u00f6ffentlicher und privater Dienstleistungen wurde diskutiert. Mitterer und Schuster begr\u00fc\u00dften zwar die neuen digitalen Angebote, machten sich jedoch daf\u00fcr stark, analoge Zug\u00e4nge dauerhaft als gleichwertige Alternative zu erhalten. Die Digitalisierung d\u00fcrfe nicht dazu f\u00fchren, dass Menschen ausgeschlossen werden, die digitale Dienste nicht nutzen k\u00f6nnen oder m\u00f6chten. Seniorinnen und Senioren m\u00fcssten auch k\u00fcnftig die M\u00f6glichkeit haben, ihre Angelegenheiten auf herk\u00f6mmlichem Weg zu erledigen.<\/p>\n<p>Zum Abschluss dankten Mitterer und Schuster den G\u00e4sten f\u00fcr den offenen Austausch. Die Sitzung machte deutlich, wie vielf\u00e4ltig die Themen sind, die \u00e4ltere Menschen betreffen \u2013 von rechtlicher Unterst\u00fctzung und Pflege bis hin zu gesellschaftlicher Teilhabe und einem gleichberechtigten Zugang zu Dienstleistungen. Die SVP-Generation 60+ im Vinschgau bekr\u00e4ftigte dabei ihren Einsatz f\u00fcr die Interessen und Rechte der Seniorinnen und Senioren.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Im Bild vl:\u00a0 Roswitha Weissensteiner,\u00a0 Konrad Gurschler, Sieglinde Holzknecht, Otto von Dellemann, Hans Mitterer, Vera Tronti Harpf, Franz Schuster, Irmgard Gamper, Gerda Gunsch, Martha Stocker und Heinrich Th\u00f6ni\u00a0<\/em><\/p>\n\n    <div class=\"xs_social_share_widget xs_share_url after_content \t\tmain_content  wslu-style-1 wslu-share-box-shaped wslu-fill-colored wslu-none wslu-share-horizontal wslu-theme-font-no wslu-main_content\">\n\n\t\t\n        <ul>\n\t\t\t        <\/ul>\n    <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Rechte \u00e4lterer Menschen, ein selbstbestimmtes Leben im Alter und der Schutz vor Altersdiskriminierung standen im Mittelpunkt einer Sitzung der SVP-Generation 60+ des Vinschgaus in Schlanders. 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