{"id":233641,"date":"2026-11-03T17:01:00","date_gmt":"2026-11-03T16:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/?p=233641"},"modified":"2026-11-02T20:03:30","modified_gmt":"2026-11-02T19:03:30","slug":"movember-im-november-mannergesundheit-im-fokus-prostatakrebsvorsorge-beginnt-mit-dem-ersten-gesprach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/2026\/11\/03\/movember-im-november-mannergesundheit-im-fokus-prostatakrebsvorsorge-beginnt-mit-dem-ersten-gesprach\/","title":{"rendered":"\u201eMovember\u201c im November: M\u00e4nnergesundheit im Fokus \u2013 Prostatakrebsvorsorge beginnt mit dem ersten Gespr\u00e4ch"},"content":{"rendered":"<p data-pm-slice=\"1 1 []\"><strong>Prostatakrebs ist die h\u00e4ufigste Krebserkrankung bei M\u00e4nnern. Da die Erkrankung im Fr\u00fchstadium oft keine Beschwerden verursacht, ruft die S\u00fcdtiroler Krebshilfe im Rahmen des Movember dazu auf, Vorsorge ernst zu nehmen, Hemmschwellen abzubauen und sich fr\u00fchzeitig \u00e4rztlich beraten zu lassen.<\/strong><\/p>\n<p>Der November steht international im Zeichen der M\u00e4nnergesundheit. Unter dem Namen Movember macht die j\u00e4hrliche Kampagne auf wichtige Gesundheitsthemen aufmerksam, darunter Prostatakrebs, Hodenkrebs und psychische Gesundheit. Die S\u00fcdtiroler Krebshilfe beteiligt sich an der Initiative und m\u00f6chte M\u00e4nner dazu ermutigen, sich bewusster mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p>Viele M\u00e4nner k\u00fcmmern sich selbstverst\u00e4ndlich um Familie, Beruf und ihr soziales Umfeld, stellen die eigene Gesundheit jedoch h\u00e4ufig zur\u00fcck. Gerade bei Prostatakrebs kann das problematisch sein: In einem fr\u00fchen Stadium verursacht die Erkrankung oft keine erkennbaren Symptome. Umso wichtiger sind Information, eine individuelle Risikoeinsch\u00e4tzung und das rechtzeitige Gespr\u00e4ch mit dem Hausarzt oder einem Facharzt.<\/p>\n<p><strong>Individuelle Vorsorge statt pauschaler Empfehlungen<\/strong><\/p>\n<p>Das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Auch eine famili\u00e4re Vorbelastung kann eine Rolle spielen. Deshalb gibt es keinen einheitlichen Vorsorgeweg, der f\u00fcr alle M\u00e4nner gleicherma\u00dfen geeignet ist. Vielmehr sollte gemeinsam mit dem Arzt entschieden werden, wann Untersuchungen sinnvoll sind und welche diagnostischen Ma\u00dfnahmen infrage kommen.<\/p>\n<p>Ein wichtiger Bestandteil der Abkl\u00e4rung kann die Bestimmung des PSA-Wertes sein. Dabei handelt es sich um einen Laborwert, der anhand einer Blutprobe ermittelt wird und Hinweise auf Ver\u00e4nderungen der Prostata geben kann. Ein erh\u00f6hter PSA-Wert bedeutet allerdings nicht automatisch, dass eine Krebserkrankung vorliegt. Auch gutartige Ver\u00e4nderungen oder Entz\u00fcndungen k\u00f6nnen erh\u00f6hte Werte verursachen. Entscheidend ist daher immer die \u00e4rztliche Beurteilung unter Ber\u00fccksichtigung der Krankengeschichte und der individuellen Risikofaktoren.<\/p>\n<p><strong>Fr\u00fcherkennung verbessert die Behandlungsm\u00f6glichkeiten<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Guido Mazzoleni, Pr\u00e4sident des \u00c4rztebeirates der S\u00fcdtiroler Krebshilfe, unterstreicht die Bedeutung einer fr\u00fchzeitigen Auseinandersetzung mit dem Thema: \u201eWarten Sie nicht auf Beschwerden. Prostatakrebs verursacht im Fr\u00fchstadium h\u00e4ufig keine Symptome. Eine rechtzeitige Beratung und individuell abgestimmte Vorsorgema\u00dfnahmen helfen dabei, Risiken fr\u00fchzeitig zu erkennen und die bestm\u00f6glichen Entscheidungen f\u00fcr die eigene Gesundheit zu treffen.\u201c<\/p>\n<p>Die medizinischen Fortschritte der vergangenen Jahre haben die Diagnose- und Behandlungsm\u00f6glichkeiten bei Prostatakrebs deutlich erweitert. Wird die Erkrankung fr\u00fchzeitig erkannt, stehen heute verschiedene wirksame Therapieoptionen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p><strong>\u201eIch schau auf mich \u2013 und du?\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Mit der Kampagne \u201eIch schau auf mich \u2013 und du?\u201c m\u00f6chte die S\u00fcdtiroler Krebshilfe M\u00e4nner dazu bewegen, offener \u00fcber Gesundheit zu sprechen und Verantwortung f\u00fcr das eigene Wohlbefinden zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Sich untersuchen zu lassen, Fragen zu stellen und medizinischen Rat einzuholen, ist kein Zeichen von Unsicherheit, sondern Ausdruck von Verantwortungsbewusstsein \u2013 gegen\u00fcber sich selbst und den Menschen, die einem nahestehen.<\/p>\n<p>Die Botschaft zum Movember ist deshalb klar: M\u00e4nner sollten gesundheitliche Fragen nicht aufschieben und Vorsorge nicht erst dann zum Thema machen, wenn Beschwerden auftreten. Oft beginnt der wichtigste Schritt mit einem einfachen Gespr\u00e4ch beim Arzt.<\/p>\n\n    <div class=\"xs_social_share_widget xs_share_url after_content \t\tmain_content  wslu-style-1 wslu-share-box-shaped wslu-fill-colored wslu-none wslu-share-horizontal wslu-theme-font-no wslu-main_content\">\n\n\t\t\n        <ul>\n\t\t\t        <\/ul>\n    <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prostatakrebs ist die h\u00e4ufigste Krebserkrankung bei M\u00e4nnern. Da die Erkrankung im Fr\u00fchstadium oft keine Beschwerden verursacht, ruft die S\u00fcdtiroler Krebshilfe im Rahmen des Movember dazu auf, Vorsorge ernst zu nehmen, Hemmschwellen abzubauen und sich fr\u00fchzeitig \u00e4rztlich beraten zu lassen. Der November steht international im Zeichen der M\u00e4nnergesundheit. Unter dem Namen Movember macht die j\u00e4hrliche Kampagne auf wichtige Gesundheitsthemen aufmerksam, darunter Prostatakrebs, Hodenkrebs und psychische Gesundheit. 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Vielmehr sollte gemeinsam mit dem Arzt entschieden werden, wann Untersuchungen sinnvoll sind und welche diagnostischen Ma\u00dfnahmen infrage kommen. Ein wichtiger Bestandteil der Abkl\u00e4rung kann die Bestimmung des PSA-Wertes sein. Dabei handelt es sich um einen Laborwert, der anhand einer Blutprobe ermittelt wird und Hinweise auf Ver\u00e4nderungen der Prostata geben kann. Ein erh\u00f6hter PSA-Wert bedeutet allerdings nicht automatisch, dass eine Krebserkrankung vorliegt. Auch gutartige Ver\u00e4nderungen oder Entz\u00fcndungen k\u00f6nnen erh\u00f6hte Werte verursachen. Entscheidend ist daher immer die \u00e4rztliche Beurteilung unter Ber\u00fccksichtigung der Krankengeschichte und der individuellen Risikofaktoren. 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