{"id":232927,"date":"2026-10-07T08:59:00","date_gmt":"2026-10-07T06:59:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/?p=232927"},"modified":"2026-10-06T17:04:39","modified_gmt":"2026-10-06T15:04:39","slug":"30-jahre-artfair-innsbruck-johanna-penz-setzt-auf-kunst-mit-weitblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/2026\/10\/07\/30-jahre-artfair-innsbruck-johanna-penz-setzt-auf-kunst-mit-weitblick\/","title":{"rendered":"30 Jahre ARTfair Innsbruck: Johanna Penz setzt auf Kunst mit Weitblick"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/DieFotografen_MG_2800-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-232929\" srcset=\"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/DieFotografen_MG_2800-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/DieFotografen_MG_2800-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/DieFotografen_MG_2800-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/DieFotografen_MG_2800-18x12.jpg 18w, https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/DieFotografen_MG_2800-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/DieFotografen_MG_2800.jpg 1920w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>c-DieFotografen<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n<p data-pm-slice=\"1 1 []\"><em>Vom 23. bis 25. Oktober 2026 feiert die ARTfair Innsbruck ihr 30-j\u00e4hriges Bestehen in der Olympiaworld Innsbruck \u2013 mit einer musealen Sonderschau, internationaler Gegenwartskunst sowie neuen Perspektiven durch k\u00fcnstliche Intelligenz und Robotik.<\/em><\/p>\n<p>Vor 30 Jahren gab Johanna Penz einer Kunstmesse ihre eigene Handschrift \u2013 mit dem Blick auf das, was kommt. Seit ihrer Gr\u00fcndung steht die ARTfair Innsbruck f\u00fcr Kontinuit\u00e4t, internationale Begegnungen und ein feines Gesp\u00fcr f\u00fcr Entwicklungen am Kunstmarkt. Vom 23. bis 25. Oktober 2026 findet die Jubil\u00e4umsausgabe in der Olympiaworld Innsbruck statt und verbindet dabei etablierte Positionen mit neuen k\u00fcnstlerischen Impulsen.<\/p>\n<p>Auch die Jubil\u00e4umsausgabe versammelt internationale Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts aus mehr als 20 Nationen. Galerien, Kunsth\u00e4ndler, K\u00fcnstler und Sammler treffen in Innsbruck aufeinander. Im Mittelpunkt stehen internationale zeitgen\u00f6ssische Kunst, klassische Moderne, Pop Art und weitere aktuelle Str\u00f6mungen. Gezeigt werden Gem\u00e4lde, Arbeiten auf Papier, Auflagenobjekte, Originalgraphiken, Skulpturen, Objekte und Installationen, Fotografien, Neue Medien sowie origin\u00e4re Kunstprojekte.<\/p>\n<p>Johanna Penz hat die ARTfair Innsbruck vor drei Jahrzehnten gegr\u00fcndet und pr\u00e4gt sie seither als Gr\u00fcnderin und Direktorin. Ihre \u00dcberzeugung: Qualit\u00e4t und Vielfalt schlie\u00dfen einander nicht aus. \u201eKunst ist kein Luxus, sondern ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Motor: Sie inspiriert Innovation, schafft Werte und ist dort am erfolgreichsten, wo Mut, Qualit\u00e4t und unternehmerisches Denken aufeinandertreffen\u201c, so Penz. Kunst versteht sie dabei vor allem als Dialog und nicht als Dekoration.<\/p>\n<p>Besonders hervor hebt Penz die weltweit einzigartige museale Pr\u00e4sentation der Bettine Heinen-Ayech Foundation M\u00fcnchen. In Innsbruck werden Werke der deutsch-algerischen Malerin gezeigt, darunter auch Arbeiten, die bislang teilweise noch nie \u00f6ffentlich pr\u00e4sentiert wurden.<\/p>\n<p>Weitere Akzente setzen die teilnehmenden Galerien. Die Artgalerie am Hofsteig aus Wolfurt zeigt neue Arbeiten ihres Blue-Chip-K\u00fcnstlers J\u00fcrgen Norbert Fux sowie Werke der Pop-Art-Gr\u00f6\u00dfen Michel Friess und Klibensky. Die Galerie Mainart aus Buchs in der Schweiz pr\u00e4sentiert Neukreationen von Peter-Felix Denzler und Salvatore Mainardi. Die Berliner Galerie Dikmayer widmet sich unter dem Titel \u201ePhantastischer Realismus in neuzeitlicher Pr\u00e4gung\u201c den K\u00fcnstlern Thorsten Gebhardt und Bernd Schiller sowie der Nachwuchsk\u00fcnstlerin Doris Breuer.<\/p>\n<p>Die coGalerie aus Karlsruhe feiert in Innsbruck ihr Deb\u00fct und bringt wenig bekannte deutsche und franz\u00f6sische Positionen abseits des Mainstreams mit. Zu sehen sind Arbeiten von Thorsten Poersch, Christine Barr\u00e8s und Messas Olivier.<\/p>\n<p>Auch das ART-Special der Galerie Dikmayer Mitte kehrt in einer Neuauflage zur\u00fcck. Unter der kuratorischen Leitung von Joachim Dikmayer und in Kooperation mit dem Henry van de Velde Museum \u2013 Haus Schulenburg Gera stellt die Ausstellung historische Positionen des Phantastischen Realismus der Wiener Schule zeitgen\u00f6ssischen Interpretationen gegen\u00fcber. Vertreten sind unter anderem Rudolf Hausner, Ernst Fuchs, Jens Faesel, Bernd Schiller und Thorsten Gebhardt.<\/p>\n<p>Den Blick in die Zukunft richtet die ARTfair Innsbruck auch auf neue Technologien. Der Innsbrucker Medienk\u00fcnstler Atila-Atila pr\u00e4sentiert eine mit k\u00fcnstlicher Intelligenz realisierte Installation, die bereits auf gro\u00dfen internationalen Ausstellungen zu sehen war. Die interaktive Arbeit greift ein Thema auf, das die Kunstwelt zunehmend besch\u00e4ftigt: das Verh\u00e4ltnis von Kunst, Kreativit\u00e4t und k\u00fcnstlicher Intelligenz.<\/p>\n<p>Mit dem REX|LAB des Instituts f\u00fcr Experimentelle Architektur der Universit\u00e4t Innsbruck unter der Leitung von Prof. Marjan Colletti kommt zudem die Robotik ins Spiel. Roboter werden dort nicht lediglich als Werkzeuge verstanden, sondern als Akteure im k\u00fcnstlerischen Prozess. Aus digitaler Technologie, Robotik und Materialforschung entstehen Skulpturen und r\u00e4umliche Arbeiten, die die Grenzen zwischen Kunst und Architektur ausloten.<\/p>\n<p>Zum Programm geh\u00f6rt erneut auch ARTfair for Charity. Der Lions Club Goldenes Dachl sammelt Spenden, indem Galerien und K\u00fcnstler Werke unentgeltlich zur Verf\u00fcgung stellen, die am Messesonntag verlost werden. Der Erl\u00f6s kommt gepr\u00fcften Hilfsprojekten im Land zugute.<\/p>\n<p>Einen festen Platz hat traditionell auch die Junge Kunst. Mit den Formaten GALARTERY fine art und artroom21.the art project show erhalten aufstrebende Positionen wie Sarah Jane Hofmann, Heinz Aschenbrenner, Esther Mair und Chiara Sestak eine B\u00fchne. \u201eNeben etablierten Positionen braucht eine Messe wie unsere den Mut zu neuen Stimmen \u2013 sie bringen die Impulse, die die Kunstszene von morgen pr\u00e4gen\u201c, betont Johanna Penz.<\/p>\n<p>Zum 30. Jubil\u00e4um pr\u00e4sentiert sich die ARTfair Innsbruck damit als Messe, die ihre Geschichte mit neuen Entwicklungen verbindet: internationale Kunstpositionen, etablierte Namen und junge K\u00fcnstler treffen auf Phantastischen Realismus, digitale Medien, k\u00fcnstliche Intelligenz und Robotik. Vom 23. bis 25. Oktober 2026 wird die Olympiaworld Innsbruck damit zum Treffpunkt f\u00fcr Sammler, Kunstliebhaber, Galerien und Kunstschaffende aus dem In- und Ausland.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Foto\/c-DieFotografen<\/em><\/p>\n\n    <div class=\"xs_social_share_widget xs_share_url after_content \t\tmain_content  wslu-style-1 wslu-share-box-shaped wslu-fill-colored wslu-none wslu-share-horizontal wslu-theme-font-no wslu-main_content\">\n\n\t\t\n        <ul>\n\t\t\t        <\/ul>\n    <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 23. bis 25. 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Im Mittelpunkt stehen internationale zeitgen\u00f6ssische Kunst, klassische Moderne, Pop Art und weitere aktuelle Str\u00f6mungen. Gezeigt werden Gem\u00e4lde, Arbeiten auf Papier, Auflagenobjekte, Originalgraphiken, Skulpturen, Objekte und Installationen, Fotografien, Neue Medien sowie origin\u00e4re Kunstprojekte. Johanna Penz hat die ARTfair Innsbruck vor drei Jahrzehnten gegr\u00fcndet und pr\u00e4gt sie seither als Gr\u00fcnderin und Direktorin. Ihre \u00dcberzeugung: Qualit\u00e4t und Vielfalt schlie\u00dfen einander nicht aus. \u201eKunst ist kein Luxus, sondern ein wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Motor: Sie inspiriert Innovation, schafft Werte und ist dort am erfolgreichsten, wo Mut, Qualit\u00e4t und unternehmerisches Denken aufeinandertreffen\u201c, so Penz. Kunst versteht sie dabei vor allem als Dialog und nicht als Dekoration. Besonders hervor hebt Penz die weltweit einzigartige museale Pr\u00e4sentation der Bettine Heinen-Ayech Foundation M\u00fcnchen. In Innsbruck werden Werke der deutsch-algerischen Malerin gezeigt, darunter auch Arbeiten, die bislang teilweise noch nie \u00f6ffentlich pr\u00e4sentiert wurden. Weitere Akzente setzen die teilnehmenden Galerien. Die Artgalerie am Hofsteig aus Wolfurt zeigt neue Arbeiten ihres Blue-Chip-K\u00fcnstlers J\u00fcrgen Norbert Fux sowie Werke der Pop-Art-Gr\u00f6\u00dfen Michel Friess und Klibensky. Die Galerie Mainart aus Buchs in der Schweiz pr\u00e4sentiert Neukreationen von Peter-Felix Denzler und Salvatore Mainardi. Die Berliner Galerie Dikmayer widmet sich unter dem Titel \u201ePhantastischer Realismus in neuzeitlicher Pr\u00e4gung\u201c den K\u00fcnstlern Thorsten Gebhardt und Bernd Schiller sowie der Nachwuchsk\u00fcnstlerin Doris Breuer. Die coGalerie aus Karlsruhe feiert in Innsbruck ihr Deb\u00fct und bringt wenig bekannte deutsche und franz\u00f6sische Positionen abseits des Mainstreams mit. Zu sehen sind Arbeiten von Thorsten Poersch, Christine Barr\u00e8s und Messas Olivier. 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