{"id":232868,"date":"2026-10-05T08:46:00","date_gmt":"2026-10-05T06:46:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/?p=232868"},"modified":"2026-10-04T17:50:06","modified_gmt":"2026-10-04T15:50:06","slug":"zwischen-milchhaus-und-vatersprungen-zwei-literarische-stimmen-in-der-alten-muhle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/2026\/10\/05\/zwischen-milchhaus-und-vatersprungen-zwei-literarische-stimmen-in-der-alten-muhle\/","title":{"rendered":"Zwischen Milchhaus und Vaterspr\u00fcngen: Zwei literarische Stimmen in der Alten M\u00fchle"},"content":{"rendered":"<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"840\" data-id=\"232870\" src=\"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/download-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-232870\" srcset=\"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/download-1.jpg 600w, https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/download-1-9x12.jpg 9w, https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/download-1-214x300.jpg 214w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Stefano Zangrando\/c-Giulio Monteduro<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"787\" height=\"1024\" data-id=\"232871\" src=\"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/download-787x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-232871\" srcset=\"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/download-787x1024.jpg 787w, https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/download-231x300.jpg 231w, https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/download-9x12.jpg 9w, https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/download-767x998.jpg 767w, https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/download.jpg 792w\" sizes=\"(max-width: 787px) 100vw, 787px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Nadia Rungger\/c-Miriam Raneburger<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n<p>Am <strong>Freitag, 9. Oktober, um 19:30 Uhr<\/strong> wird die Buchhandlung <strong>Alte M\u00fchle in Meran<\/strong> zum Treffpunkt f\u00fcr zwei literarische Perspektiven zwischen Sprache, Herkunft und Gegenwart. Im Mittelpunkt des Abends stehen die S\u00fcdtiroler Autorin <strong>Nadia Rungger<\/strong> und der Schriftsteller <strong>Stefano Zangrando<\/strong>, deren aktuelle B\u00fccher unterschiedliche, aber miteinander ins Gespr\u00e4ch tretende Zug\u00e4nge zu Erinnerung, Identit\u00e4t und famili\u00e4ren Beziehungen er\u00f6ffnen.<\/p>\n<p>Nadia Rungger stellt ihren Gedichtband <strong>\u201ec\u00ebsa da lat dijes tu \/ milchhaus sagst du\u201c<\/strong> vor, erschienen im <strong>Limbus Verlag<\/strong>. Bereits der zweisprachige Titel verweist auf ein zentrales Moment ihrer poetischen Arbeit: Sprache wird zum Erfahrungsraum, in dem sich regionale Verwurzelung, Mehrsprachigkeit und pers\u00f6nliche Erinnerung \u00fcberlagern. Das Gedichtbuch bewegt sich zwischen den Sprachen und macht deren \u00dcberg\u00e4nge selbst zum literarischen Thema.<\/p>\n<p>Stefano Zangrando pr\u00e4sentiert hingegen seinen Roman <strong>\u201eI padri si saltano\u201c<\/strong>, erschienen bei <strong>Arkadia Editore<\/strong>. Der italienische Autor n\u00e4hert sich darin der Frage nach famili\u00e4ren Pr\u00e4gungen und den oftmals widerspr\u00fcchlichen Beziehungen zwischen den Generationen. Der ungew\u00f6hnliche Romantitel \u2013 \u201eDie V\u00e4ter \u00fcberspringt man\u201c \u2013 setzt dabei einen pointierten Akzent und l\u00e4sst bereits erahnen, dass Zangrando mit Erwartungen an Herkunft und famili\u00e4re Rollen nicht zimperlich umgeht.<\/p>\n<p>Dass beide B\u00fccher im Rahmen von <strong>\u201eSprachspiele \/ Linguaggi in gioco\u201c<\/strong> vorgestellt werden, ist programmatisch: Hier begegnen sich nicht nur zwei literarische Werke, sondern auch unterschiedliche sprachliche und kulturelle Perspektiven. Der Abend f\u00fcgt sich damit in ein Kulturprogramm ein, das Meran als Ort des Austauschs zwischen den Sprachen und Literaturen sichtbar macht.<\/p>\n<p>Bereits am Vortag, <strong>Donnerstag, 8. Oktober, ab 16 Uhr<\/strong>, wird dieser Gedanke im \u00f6ffentlichen Raum weitergef\u00fchrt: Bei der Performance <strong>\u201eSchwoaf-Eva-Umzug\u201c<\/strong> von <strong>Tanja Cassitti und Bruno Schlatter<\/strong> wird der historische Umzug der Meraner Metzgerzunft in die Gegenwart \u00fcberf\u00fchrt. Der Zug setzt sich am Kornplatz in Bewegung, f\u00fchrt durch die Laubengasse und endet am Pfarrplatz. Vergangenheit und Gegenwart, lokale Geschichte und zeitgen\u00f6ssische Kunst treffen dabei unmittelbar aufeinander.<\/p>\n<p>So spannt sich \u00fcber beide Veranstaltungen ein gemeinsames Motiv: <strong>Sprache und Geschichte sind keine statischen Gr\u00f6\u00dfen, sondern werden immer wieder neu erz\u00e4hlt, verschoben und mit Leben gef\u00fcllt.<\/strong> Die Lesung in der Alten M\u00fchle verspricht entsprechend einen literarischen Abend, an dem Mehrsprachigkeit nicht blo\u00df Hintergrund, sondern ein wesentlicher Bestandteil kultureller Wahrnehmung ist.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Foto, Performance: Schwoaf-Eva Umzug. Die Arch\u00e4ologin Tanja Cassitti und der Schweizer K\u00fcnstler Bruno Schlatter mutieren den historischen Schwoaf-Eva Umzug der Meraner Metzgerzunft in die Gegenwart<\/em><\/p>\n\n    <div class=\"xs_social_share_widget xs_share_url after_content \t\tmain_content  wslu-style-1 wslu-share-box-shaped wslu-fill-colored wslu-none wslu-share-horizontal wslu-theme-font-no wslu-main_content\">\n\n\t\t\n        <ul>\n\t\t\t        <\/ul>\n    <\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag, 9. Oktober, um 19:30 Uhr wird die Buchhandlung Alte M\u00fchle in Meran zum Treffpunkt f\u00fcr zwei literarische Perspektiven zwischen Sprache, Herkunft und Gegenwart. Im Mittelpunkt des Abends stehen die S\u00fcdtiroler Autorin Nadia Rungger und der Schriftsteller Stefano Zangrando, deren aktuelle B\u00fccher unterschiedliche, aber miteinander ins Gespr\u00e4ch tretende Zug\u00e4nge zu Erinnerung, Identit\u00e4t und famili\u00e4ren Beziehungen er\u00f6ffnen. Nadia Rungger stellt ihren Gedichtband \u201ec\u00ebsa da lat dijes tu \/ milchhaus sagst du\u201c vor, erschienen im Limbus Verlag. Bereits der zweisprachige Titel verweist auf ein zentrales Moment ihrer poetischen Arbeit: Sprache wird zum Erfahrungsraum, in dem sich regionale Verwurzelung, Mehrsprachigkeit und pers\u00f6nliche Erinnerung \u00fcberlagern. Das Gedichtbuch bewegt sich zwischen den Sprachen und macht deren \u00dcberg\u00e4nge selbst zum literarischen Thema. Stefano Zangrando pr\u00e4sentiert hingegen seinen Roman \u201eI padri si saltano\u201c, erschienen bei Arkadia Editore. Der italienische Autor n\u00e4hert sich darin der Frage nach famili\u00e4ren Pr\u00e4gungen und den oftmals widerspr\u00fcchlichen Beziehungen zwischen den Generationen. Der ungew\u00f6hnliche Romantitel \u2013 \u201eDie V\u00e4ter \u00fcberspringt man\u201c \u2013 setzt dabei einen pointierten Akzent und l\u00e4sst bereits erahnen, dass Zangrando mit Erwartungen an Herkunft und famili\u00e4re Rollen nicht zimperlich umgeht. Dass beide B\u00fccher im Rahmen von \u201eSprachspiele \/ Linguaggi in gioco\u201c vorgestellt werden, ist programmatisch: Hier begegnen sich nicht nur zwei literarische Werke, sondern auch unterschiedliche sprachliche und kulturelle Perspektiven. Der Abend f\u00fcgt sich damit in ein Kulturprogramm ein, das Meran als Ort des Austauschs zwischen den Sprachen und Literaturen sichtbar macht. Bereits am Vortag, Donnerstag, 8. Oktober, ab 16 Uhr, wird dieser Gedanke im \u00f6ffentlichen Raum weitergef\u00fchrt: Bei der Performance \u201eSchwoaf-Eva-Umzug\u201c von Tanja Cassitti und Bruno Schlatter wird der historische Umzug der Meraner Metzgerzunft in die Gegenwart \u00fcberf\u00fchrt. Der Zug setzt sich am Kornplatz in Bewegung, f\u00fchrt durch die Laubengasse und endet am Pfarrplatz. Vergangenheit und Gegenwart, lokale Geschichte und zeitgen\u00f6ssische Kunst treffen dabei unmittelbar aufeinander. So spannt sich \u00fcber beide Veranstaltungen ein gemeinsames Motiv: Sprache und Geschichte sind keine statischen Gr\u00f6\u00dfen, sondern werden immer wieder neu erz\u00e4hlt, verschoben und mit Leben gef\u00fcllt. Die Lesung in der Alten M\u00fchle verspricht entsprechend einen literarischen Abend, an dem Mehrsprachigkeit nicht blo\u00df Hintergrund, sondern ein wesentlicher Bestandteil kultureller Wahrnehmung ist. Foto, Performance: Schwoaf-Eva Umzug. Die Arch\u00e4ologin Tanja Cassitti und der Schweizer K\u00fcnstler Bruno Schlatter mutieren den historischen Schwoaf-Eva Umzug der Meraner Metzgerzunft in die Gegenwart<\/p>","protected":false},"author":52,"featured_media":232869,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ocean_front_end_style_editor":"no","ocean_post_layout":"","ocean_both_sidebars_style":"","ocean_both_sidebars_content_width":0,"ocean_both_sidebars_sidebars_width":0,"ocean_sidebar":"","ocean_second_sidebar":"","ocean_disable_margins":"enable","ocean_add_body_class":"","ocean_shortcode_before_top_bar":"","ocean_shortcode_after_top_bar":"","ocean_shortcode_before_header":"","ocean_shortcode_after_header":"","ocean_has_shortcode":"","ocean_shortcode_after_title":"","ocean_shortcode_before_footer_widgets":"","ocean_shortcode_after_footer_widgets":"","ocean_shortcode_before_footer_bottom":"","ocean_shortcode_after_footer_bottom":"","ocean_display_top_bar":"default","ocean_display_header":"default","ocean_header_style":"","ocean_center_header_left_menu":"","ocean_custom_header_template":"","ocean_custom_logo":0,"ocean_custom_retina_logo":0,"ocean_custom_logo_max_width":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_width":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_width":0,"ocean_custom_logo_max_height":0,"ocean_custom_logo_tablet_max_height":0,"ocean_custom_logo_mobile_max_height":0,"ocean_header_custom_menu":"","ocean_menu_typo_font_family":"","ocean_menu_typo_font_subset":"","ocean_menu_typo_font_size":0,"ocean_menu_typo_font_size_tablet":0,"ocean_menu_typo_font_size_mobile":0,"ocean_menu_typo_font_size_unit":"px","ocean_menu_typo_font_weight":"","ocean_menu_typo_font_weight_tablet":"","ocean_menu_typo_font_weight_mobile":"","ocean_menu_typo_transform":"","ocean_menu_typo_transform_tablet":"","ocean_menu_typo_transform_mobile":"","ocean_menu_typo_line_height":0,"ocean_menu_typo_line_height_tablet":0,"ocean_menu_typo_line_height_mobile":0,"ocean_menu_typo_line_height_unit":"","ocean_menu_typo_spacing":0,"ocean_menu_typo_spacing_tablet":0,"ocean_menu_typo_spacing_mobile":0,"ocean_menu_typo_spacing_unit":"","ocean_menu_link_color":"","ocean_menu_link_color_hover":"","ocean_menu_link_color_active":"","ocean_menu_link_background":"","ocean_menu_link_hover_background":"","ocean_menu_link_active_background":"","ocean_menu_social_links_bg":"","ocean_menu_social_hover_links_bg":"","ocean_menu_social_links_color":"","ocean_menu_social_hover_links_color":"","ocean_disable_title":"default","ocean_disable_heading":"default","ocean_post_title":"","ocean_post_subheading":"","ocean_post_title_style":"","ocean_post_title_background_color":"","ocean_post_title_background":0,"ocean_post_title_bg_image_position":"","ocean_post_title_bg_image_attachment":"","ocean_post_title_bg_image_repeat":"","ocean_post_title_bg_image_size":"","ocean_post_title_height":0,"ocean_post_title_bg_overlay":0.5,"ocean_post_title_bg_overlay_color":"","ocean_disable_breadcrumbs":"default","ocean_breadcrumbs_color":"","ocean_breadcrumbs_separator_color":"","ocean_breadcrumbs_links_color":"","ocean_breadcrumbs_links_hover_color":"","ocean_display_footer_widgets":"default","ocean_display_footer_bottom":"default","ocean_custom_footer_template":"","ocean_post_oembed":"","ocean_post_self_hosted_media":"","ocean_post_video_embed":"","ocean_link_format":"","ocean_link_format_target":"self","ocean_quote_format":"","ocean_quote_format_link":"post","ocean_gallery_link_images":"on","ocean_gallery_id":[],"footnotes":""},"categories":[8,9,6],"tags":[],"class_list":["post-232868","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-deu","category-kultur-und-gesellschaft","category-news","entry","has-media"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232868","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/52"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=232868"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232868\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":232872,"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/232868\/revisions\/232872"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/232869"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=232868"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=232868"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.buongiornosuedtirol.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=232868"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}